Städte müssen sich an den Klimawandel anpassen und sind gleichzeitig einer Vielzahl weiterer Risiken ausgesetzt, die Lebensqualität, Infrastruktur und Sicherheit gefährden. Besonders die Wärme- und Wasserversorgung gerät aktuell durch geopolitische und klimawandelbedingte Krisen unter Anpassungsdruck. In den Kommunen ist deshalb die Fähigkeit gefragt, mit unerwarteten Schocks und langfristigen Stressoren gleichermaßen umgehen zu können und sich für die Zukunft resilienter zu machen.
Resilienz ist in der nachhaltigen Stadtentwicklung ein Querschnittsthema. Um sich als Kommune erfolgreich gegen Hitze, Pandemien, technische Störungen oder wirtschaftliche Schocks zu wappnen und zukunftsfähig zu bleiben, braucht es fachübergreifende Ansätze. Hierbei sind verschiedene Handlungsfelder miteinander zu verbinden, unterschiedliche Akteure einzubeziehen und gemeinsame Lernprozesse anzustoßen. Die vhw-Forschung analysiert und systematisiert Lösungsansätze, um kommunale Resilienz zu stärken und nachhaltige Transformationspfade zu erschließen.
Eine resilienzorientierte Stadtentwicklung eröffnet Chancen und kann ebenso Konflikte mit sich bringen. Er wirkt sich auf gesellschaftliche Gruppen unterschiedlich aus.
Eine werkSTADT untersucht anhand einer Befragung aller deutschen Großstädte, wie Kommunalverwaltungen ressortübergreifend an der Nachhaltigkeitstransformation zusammenarbeiten.
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument der Wärmewende. Das Forschungsprojekt analysiert den aktuellen Umsetzungsstand und identifiziert Hemmnisse beim Aufbau und Betrieb.
Das Projekt analysiert internationale Ansätze und Strategien zur Stärkung urbaner Resilienz und untersucht, welche Konzepte und Instrumente auf deutsche Städte und Kommunen übertragbar sind.
Die Studie verortet Verständnisse von Nachbarschaft im Transformationsdiskurs und untersucht systematisch deren Rolle in Feldern wie Mobilität, Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft & urbaner Landwirtschaft.
Das Forschungsprojekt untersucht, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in kommunale Planungs- und Entwicklungsprozesse integriert werden kann und welche Akteure dabei eine Rolle spielen.
Privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen übernehmen in der Quartiersentwicklung eine wachsende Rolle. Das Projekt analysiert ihre Handlungslogiken und Zielkonflikte im Kontext nachhaltiger Quartiersentwicklung.
Sozial-ökologische Transformation in der Stadt ist nicht nur mit Gewinnen, sondern auch mit Verlusten verbunden. Das Projekt nimmt Verlust als neue analytische Perspektive auf Transformationsprozesse in den Blick.