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Klimafolgenanpassung und Resilienz

Was kommt nach dem Wärmeplan?

Straßenbaustelle mit Bagger und rot-weißen Absperrungen entlang einer Allee
3. Juni, 2026

Die drastisch steigenden Energiepreise veranschaulichen eindrücklich die Auswirkungen von Energieabhängigkeit. Die Wärmewende soll durch eine Abkehr von fossilen Energieträgern in der Wärmeversorgung die Resilienz im Energiesektor stärken und die Klimaziele erreichen. Ein aktuelles Forschungsprojekt untersucht die Herausforderungen in der ersten Umsetzungsphase der kommunalen Wärmeplanung.

Kommunen sind bei der Wärmewende zentrale Akteure. Städte mit mehr als 100.000 Einwohnenden werden demnächst ihre kommunalen Wärmepläne veröffentlichen. Diese Pläne weisen Gebiete mit zentralen (z.B. Fernwärme) und dezentralen Heizlösungen (z.B. Wärmepumpen) aus. Wenn es zur Umsetzung kommt, stellen insbesondere die Dekarbonisierung und der Ausbau von (Fern-)Wärmenetzen die Kommunen vor große Herausforderungen: Wie lassen sich Wärmenetze klimaneutral ausbauen? Wie gelingt eine sozialverträgliche Finanzierung? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen, Akteure und Formate der Koordinierung braucht es?

Die Wärmewende betrifft uns alle in unseren vier Wänden durch die Frage: Gelingt es, die gesamte Wärmeversorgung klimaneutral und resilient umzustellen und die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben?

— Dr. Elisa Kochskämper

Diese Fragen sind umso dringlicher im Kontext der aktuellen Gesetzesnovellen im Wärme- und Gebäudesektor und der gleichzeitig andauernden kommunalen Finanzkrise. Das Forschungsprojekt „Kommunale Wärmeplanung: Umsetzungsstand und aktuelle Herausforderungen bei Wärmenetzen" unter der Leitung von Dr. Elisa Kochskämper analysiert in einer Überblicksstudie seit Mai 2026 diese und weitere Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung in den Kommunen.

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