Soziale Polarisierung, Migration, Alterung oder Digitalisierung: Ein breites Spektrum gesellschaftlicher Entwicklungen prägt das alltägliche Miteinander in den städtischen Quartieren – dort wo Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebenslagen wohnen, arbeiten, lernen, sich begegnen und auseinandersetzen. Quartiere sind deshalb in der sozialen Stadtentwicklung und ihrer Förderkulissen eine zentrale Handlungsebene. Eine erfolgreiche Quartiersentwicklung benötigt Ansätze, die bauliche Maßnahmen gezielt mit sozialen Angeboten verknüpfen und ressortübergreifend Ressourcen mobilisieren.
Die vhw-Forschung erarbeitet Handlungsoptionen für eine soziale, integrierte Stadtentwicklung, die in Quartieren und Nachbarschaften zu mehr Teilhabe und Lebensqualität beitragen. Im Fokus stehen insbesondere benachteiligte Quartiere, in denen sich vielfältige Herausforderungen überlagern, gerade in Zeiten multipler Krisen und wachsender gesellschaftlicher Verunsicherung.
Zwei vhw-Publikationen widmen sich dem Caring-City-Konzept und beleuchten dessen wesentliche Merkmale sowie den praktischen Nutzen für die soziale und nachhaltige Stadtentwicklung.
Die neu erschienene vhw werkSTADT Nr. 79 analysiert, wie sich Kontakte in Nachbarschaften gestalten und welche milieuspezifischen Unterschiede sich erkennen lassen.
Die Stadt Dortmund erarbeitet gemeinsam mit dem vhw ein gesamtstädtisches Handlungskonzept, das ein bedarfsgerechtes und räumlich ausgewogenes Netz an Begegnungsorten sichert.
Das Programm Sozialer Zusammenhalt unterstützt seit über 25 Jahren Kommunen bei städtebaulichen Investitionen in soziale Infrastrukturen und Wohnumfelder. Die Studie identifiziert dazu aktuelle Entwicklungstrends.
Klein- und Mittelstädte gewinnen als Zielorte von Migration zunehmend an Bedeutung. Das Projekt untersucht Migrationsdynamiken, Integrationsprozesse und kommunale Handlungsstrategien.
Caring City stellt Fürsorge und gegenseitige Unterstützung als Grundprinzipien städtischen Zusammenlebens in den Mittelpunkt. Das Projekt untersucht, wie dieses Leitbild in Planungsprozesse integriert werden kann.
Das Projekt untersucht, wie Urban Citizenship in deutschen Städten praktisch umgesetzt wird und welche Bedeutung es für die Integration von Zugewanderten und die Stärkung lokaler Demokratie hat.
Das Forschungsprojekt untersucht Möglichkeiten zur Beschleunigung von Bauplanungsverfahren für kommunale Flüchtlingsunterkünfte und analysiert rechtliche Rahmenbedingungen aus verschiedenen Kommunen.