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Klimafolgenanpassung und Resilienz

Von Baumpatenschaften bis zur Mobilitätswende: Nachbarschaften als Katalysatoren des sozial-ökologischen Wandels?

Verwilderter Grünstreifen mit Zaun vor Wohngebäude in städtischer Nachbarschaft
1. Dez., 2024

Ausgangslage

Städtische Räume sind zentrale Schauplätze sozialökologischer Transformation. Hier treffen soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen aufeinander und erfordern integrative Lösungen, um Lebensweisen nachhaltiger zu gestalten, Ressourcen effizienter zu nutzen und soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität zu fördern. Nachbarschaften spielen in diesem Kontext eine doppelte Rolle. Sie gelten als Katalysatoren für sozial-ökologische Transformationen, können Veränderungen aber auch ausbremsen. Obgleich im Transformationsdiskurs oftmals implizit auf Nachbarschaft rekurriert wird, mangelt es an einer systematischen Verortung von Nachbarschaften.

Ziel

An dieser Leerstelle setzt die Studie an. Sie verortet bestehende Verständnisse von Nachbarschaft im Transformationsdiskurs und untersucht systematisch die Rolle von Nachbarschaften in der sozial-ökologischen Transformation städtischer Räume. In der Studie werden die verschiedenen Transformationsfelder – von Mobilität, Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Wohnraumgestaltung und urbaner Landwirtschaft – analysiert, um Handlungsfelder und Aktivitäten von Nachbarschaften aufzuzeigen und in ihrer Ausrichtung und Wirkkraft einzuordnen.

Mit der Analyse konkreter Beispiele werden die vielfältigen Ansätze und Strategien in diesem Handlungsfeld aufgezeigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Untersuchung von Faktoren, die Nachbarschaften zu Katalysatoren für innovative Ansätze im Transformationsprozess machen. Der Blick wird aber auch auf Nachbarschaften als Blockaden und Verhinderer von Veränderungen gerichtet.

Das Projekt strebt an, ein differenziertes Verständnis der Potenziale und Grenzen von Nachbarschaften zu entwickeln, praktische Gestaltungsoptionen für die Quartier- und Stadtentwicklung zu formulieren und wissenschaftliche Impulse zur Weiterentwicklung des sozial-ökologischen Transformationsdiskurses zu setzen. 

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