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Soziale Stadt und Zusammenleben

Lokale Integration in der Stadt Delmenhorst

Straßenschild mit drei grünen Schildern: Mitdenken, Mitreden, Mitgestalten.
8. Jan., 2018

Ausgangslage

Delmenhorst, mit knapp 80.000 Bewohnerinnen und Bewohnern am südlichen Rand Bremens gelegen, zählt zu jener Gruppe von Städten, in denen die hohe Zuwanderung der letzten Dekade auf eine schwierige sozioökonomische Lage in einem andauernden Strukturwandel getroffen ist. Vielfach verbinden sich in diesen Städten ein teilweise entspannter Wohnungsmarkt mit einem strukturell geschwächten und weniger dynamischen Arbeitsmarkt.

Daraus können temporäre Sogeffekte entstehen, wie sich im Kontext der hohen Fluchtzuwanderung gezeigt hat. Diese Ausgangslage erschwert häufig die gesellschaftliche und soziale Integration und Teilhabe von Zugewanderten, aber auch von sozial benachteiligten Alteingesessenen.

Ziel

Mit dem Kooperationsprojekt Lokale Integration in der Stadt Delmenhorst zwischen dem vhw und der Stadt Delmenhorst sollen neue Wege für eine gelingende Integration und für ein gutes Zusammenleben zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten gefunden werden.

Hierfür erfolgt zunächst eine integrierte Betrachtung der Perspektiven von Experten aus Verwaltung, Privatwirtschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft sowie der der alteingesessenen und der zugewanderten Bevölkerung.

Menschen mit unterschiedlicher Wahrnehmungen und Perspektiven auf die Stadt sollen ihre Anliegen in Bezug auf Integration zur Sprache bringen und aufzeigen, was sie als besonders handlungsbedürftig sehen. Telefoninterviews, Fokusgruppen und Einzelinterviews sollen beleuchten, wie es sich in der Stadt lebt, welche Anliegen von Bürgern es gibt, wo Probleme und Chancen für die Integration und im Zusammenleben liegen. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen fließen in die Erstellung des Integrationskonzeptes 2020 ein.

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