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Soziale Stadt und Zusammenleben

Sport- und Bewegungslandschaften. Netzwerke und Kooperationen im Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung und Sport

Wurf in einen Basketballkorb
13. Juli, 2018

Ausgangslage

Der organisierte Sport gilt als wichtiger Stabilitätsfaktor des sozialen Zusammenhalts und wichtiger Entwicklungsfaktor, vor allem durch das ehrenamtliche Engagement in den Bereichen Integration, Inklusion, Gesundheit, Bewegung, Kinder- und Jugendbetreuung.

Allerdings klagen viele Sportverbände darüber, dass der Sport nicht im Blickfeld der Stadtentwicklung steht und seine Bedarfe nicht einbringen kann. Zudem scheint es fraglich, ob Sportvereine und –verbände sowie Sporttreibende die Stadtentwicklung als ihre Aufgabe sehen (können) und Ressourcen haben, sich daran zu beteiligen.

Dem stehen die Herausforderungen der Städte gegenüber: für wachsende Städte wird es angesichts von Flächenkonkurrenz und knappen Haushalten immer schwieriger, Räume für den Sport zu erhalten oder zu schaffen. Zudem müssen sie auch Plätze, Straßen und Parkanlagen bewegungsfreundlich gestalten, weil sie zunehmend intensiver für den Sport genutzt werden. In stagnierenden oder schrumpfenden Städten gibt es zwar ungenutzte Flächen, jedoch fehlen den Vereinen oft Mitglieder und den Städten die nötigen Gelder.

Ziel

Vor diesem Hintergrund hat der vhw im Jahr 2018 nach öffentlicher Ausschreibung Prof. Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) damit beauftragt, anhand ausgewählter Projekte der Stadtentwicklung in sechs deutschen Städten das Zusammenwirken von Stadtentwicklung und organisiertem Sport unter die Lupe zu nehmen, die Kooperations- und Kommunikationsbeziehungen zwischen den Städten und dem organisierten Sport herauszuarbeiten und die Ergebnisse nach Möglichkeit zu systematisieren.

Die Studie ergänzt eine parallel erarbeitete Studie von Prof. Schwarz und Dr. Wäsche, Karlsruhe, die sich mit unorganisierten Sport- und Bewegungslandschaften in Karlsruhe befasst und die Erkenntnisse in einen lokalen Governance Prozess münden lässt.

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    Artikel in AKP 2/2022
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