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Soziale Stadt und Zusammenleben

Wohnungsunternehmen als Bildungsakteure

Moderne Mietwohnhäuser mit Klinkerfassade und Balkons in städtischer Wohnstraße
1. Mai, 2022

Ausgangslage

Die Verknüpfung unterschiedlicher Lernformen und Bildungsakteure wird an vielen Stellen eingesetzt, um für Menschen verschiedener sozialer Hintergründe und Altersgruppen den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Dabei geht es außerdem darum, Synergieeffekte zwischen unterschiedlichen pädagogischen Zugängen und Institutionen zu nutzen. Vorhaben dieser Art werden vielfach mit dem Begriff "Bildungslandschaften" verknüpft. Deren Anzahl ist in den letzten Jahren gewachsen. Sie wurden etwa im Kontext von Bundesprogrammen, Initiativen auf Länder-, Kreis- und Kommunalebene initiiert und umgesetzt. Vielfach sind auch Stiftungen sowie die Zivilgesellschaft in die Gestaltung solcher Bildungslandschaften involviert.

Ziel

Die Rolle von Wohnungsunternehmen ist im Zusammenhang mit Bildungslandschaften bislang kaum wissenschaftlich untersucht. Bekannt ist hingegen, dass Wohnungsunternehmen vielfach als Eigentümer und Bewirtschafter großer Wohnungsbestände sowie als quartiersnahe Wirtschaftsbetriebe in der sozialen Quartiersentwicklung aktiv sind. Hiervon ausgehend bedarf es einer empirisch fundierten, strukturierten Betrachtung ihres Engagements im Bereich Bildung, vor allem in Bezug auf langfristige Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

Das Forschungsvorhaben „Wohnungsunternehmen als Bildungsakteure“ verknüpft die Cluster Sozialer Wandel und Wohnen der vhw-Forschung. Mit der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen ist ein langjähriger Partner beteiligt, der Umsetzungsperspektiven einbringt und eine Brücke in die Praxis schlägt. Mit dem Institut Welt:Stadt:Quartierkonnte ein Forschungspartner gewonnen werden, der über langjährige Erfahrungen im Bereich Bildungslandschaften verfügt. Im Projektzeitraum wird das Feld mit Recherchen, Interviews und Workshops eingegrenzt und Fragen für die weitere empirische Forschung formuliert. Zudem werden die Ergebnisse dialogisch mit Praktikern aus quartiersbezogenen Bildungseinrichtungen sowie der Wohnungswirtschaft entwickelt und reflektiert.

Publikationen zum Projekt

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