
Plädoyer für eine differenzierte Neubewertung
Hat das Einfamilienhaus (EFH) ausgedient? Wir finden: Nein. Denn es ist nach wie vor sehr beliebt, kann die private Altersvorsorge stärken und zudem zur Versorgung mit Wohnraum beitragen. Der vhw fordert deshalb, das EFH differenziert zu betrachten. In dieser vhw debatte zeigen wir auf, welche Potenziale im Bestand und Neubau von Einfamilienhäusern liegen und welchen Stellenwert sie in einer zeitgemäßen Stadtentwicklung einnehmen können. Denn wir sind überzeugt: Das Einfamilienhaus ist ein Auslaufmodell mit Zukunft.
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Vom Einfamilienhaus zum Nachfamilienhaus
So leben Seniorinnen und Senioren in älteren Eigenheimen
6,8 Millionen Einfamilienhäuser wurden in Deutschland zwischen 1950 und 1979 gebaut. Annähernd die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner darin leben zu zweit oder alleine und sind über 65 Jahre alt. Das Einfamilienhaus ist für viele von ihnen zum Nachfamilienhaus geworden. Wie leben die älteren Menschen dort, was schätzen sie an ihrem Zuhause, was macht ihnen zu schaffen?
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So können Kommunen Einfamilienhäuser weiterdenken
Sieben Ideen für eine nachhaltige und soziale Entwicklung im Bestand
Es gibt viele gute Gründe, das Einfamilienhaus wohnungspolitisch stärker in den Blick zu nehmen: um den Klima- und Umweltschutz voranzubringen, Wohnraum zu mobilisieren und nicht zuletzt die Lebensqualität zu verbessern – für alternde Bewohner und für nachrückende, jüngere Haushalte und Familien. Wie kann das Einfamilienhaus (EFH) weitergedacht werden? Diese sieben bereits erprobten Ideen geben dafür wichtige Impulse.
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Einfamilienhäuser mit Potenzial
Zahlen und Szenarien zum Wohnen im Bestand
Nach wie vor wünschen sich viele Menschen in Deutschland ein Einfamilienhaus (EFH). Das muss nicht immer neu sein: In den rund 16 Millionen bestehenden EFHs schlummern Wohnraumpotenziale. Die Aktivierung dieses Wohnraums hängt jedoch in erster Linie von der Lebenssituation und Veränderungsbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner ab. Um diese besser zu verstehen, hat der vhw repräsentative Daten einer deutschlandweiten Befragung aus dem Jahr 2023 analysieren lassen.
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Fachtagung mit Working Sessions am 17. September 2026 in der HafenCity Universität Hamburg
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Publikationen zum Thema Einfamilienhaus
vhw-Schriftenreihe Nr. 52 – Einfamilienhaus: Quo vadis?
Das Einfamilienhaus (EFH) gilt einerseits als Wohnideal, andererseits als flächen- und ressourcenintensiv. Die Studie untersucht, wie sich der EFH-Bestand nachhaltig und bedürfnisorientiert weiterentwickeln lässt, welche Hindernisse auftreten können und welche Akteure beteiligt sein sollten. Dabei geht sie insbesondere auf die Perspektive der Kommunen ein: Aus den Befunden werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, die ihnen dabei helfen sollen, EFH-Gebiete behutsam, aber konsequent zu transformieren.
vhw werkSTADT Nr. 78 – Wer wohnt heute und morgen im Einfamilienhaus?
Rund die Hälfte der bestehenden Einfamilienhäuser (EFH) wird von ein bis zwei Personen bewohnt, darunter viele Eltern, deren Kinder ausgezogen sind. Diese sogenannten Empty Nester stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Studie. Sie beleuchtet per quantitativer Sekundärdatenanalyse, etwa mit Blick auf Alter, Einkommen oder Haushaltsgröße, die Wohnsituation dieser Haushalte – und was sich daraus hinsichtlich einer flächensparenden Nutzung des EFH-Bestandes schließen lässt.
vhw-Schriftenreihe Nr. 29 – Eigenheime der 1950er bis 1970er Jahre
Wie lebt es sich als älterer Mensch in einem Einfamilienhaus der Nachkriegsjahrzehnte? Dieser Frage sind der vhw e. V. und das Sinus-Institut in einer umfassenden Befragung nachgegangen. Die Studie beleuchtet nicht nur den baulichen Zustand der Einfamilienhäuser und die Modernisierungsbereitschaft ihrer Eigentümer, sondern auch deren Alltagsperspektiven – von der Wohnzufriedenheit über das Miteinander in der Nachbarschaft bis hin zu Überlegungen, wie es mit dem eigenen Haus weitergehen soll.



