Veranstaltungsdetails

Verkehrsplanung und Straßenrecht

Barrierefreie Straßenräume: Bodenindikatoren, Visuelle Kontraste, Überquerungsstellen - Ein Vertiefungsseminar mit Exkursionen

Termin
16.09.2024 - 17.09.2024
Uhrzeit
16.09.: 9:30 - 17:00 Uhr, 17.09.: 9:00 - 15:00 Uhr
Ort | Bundesland
Mainz | Rheinland-Pfalz
VA-Typ | Nr.
Präsenzveranstaltung | RP246001
Dozierende
Dr.-Ing. Dirk Boenke, Oliver Simon
Nicht-Mitglieder
€ 795,00*
vhw-Mitglieder
€ 695,00*
(*) Preise umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 22 UStG

Dozierende

Dr.-Ing.                                                     Dirk Boenke

Dr.-Ing. Dirk Boenke

Bereichsleiter "Verkehr & Umwelt" bei der STUVA e. V., Köln (Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen); Mitglied u. a. im Arbeitskreis "Barrierefreie Verkehrsanlagen" und in den Arbeitsausschüssen "Fußverkehr" sowie "Anlagen des öffentlichen Verkehrs" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) sowie im DIN-Ausschuss "Barrierefreies Bauen" (DIN 18040); Mit-Autor u. a. der Bücher "Barrierefreier ÖPNV in Deutschland" sowie "PlanungsPraxis: Öffentliche Außenräume".

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Oliver Simon

Oliver Simon

Rehabilitationslehrer und Freiberuflicher Mobilitätslehrer für blinde und seheingeschränkte Menschen aus Hamburg; Fachberater für barrierefreies Bauen; Herausgeber des Low-Vision-Wegweisers "Servicebuch Auge"; Veranstalter von diversen Workshops und Seminaren u.a. zu elektronischen Hilfsmitteln für Blinde, barrierefreier Tourismus und Blindheit und Pflege; Lehrkraft am Institut für die Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter, IRIS e.V.; Mitglied im Bundesverband der Rehabilitationslehrer e.V.

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Inhalte

Bei vielen Fachleuten besteht weiterhin Unsicherheit bezüglich der spezifischen funktionalen Anforderungen und Bedarfe an Barrierefreiheit für sehgeschädigte Menschen. Die in den aktuellen Regelwerken dargebotenen Lösungen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Komplexität aus. Zudem sind Blindheit und Sehbehinderung nur sehr schwer nachvollziehbar.

Mit unserem Vertiefungsseminar schließen wir die Lücke zwischen theoretischer Expertise und praxisnaher Umsetzung. Methodisch vielfältig erarbeiten wir Planungsgrundsätze, die sich an der Lebensrealität der Zielgruppe ausrichten. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele klären wir u.a. folgende Fragen:
  • Welche speziellen Bedarfe haben blinde und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer?
  • Was sagen die Normen? (H BVA, DIN 18040-3, DIN 32984, DIN 32975)
  • Welche Maßnahmen haben sich im Alltag bewährt, welche Lösungen erreichen die Zielgruppe aber auch nicht?
  • Wie lassen sich praxisgerechte Lösungen erarbeiten und überprüfen?
Zentraler Bestandteil des Seminars sind zwei Exkursionen, auf denen die Teilnehmer*Innen einen Rollenwechsel vornehmen und mit Augenbinde und Langstock ein Gefühl dafür entwickeln, wie planerische Lösung die Mobilität blinder und stark sehbehinderter Menschen beeinflussen.

Um Ihnen ein intensives Arbeiten zu ermöglichen, ist die Zahl der Teilnehmenden auf 16 begrenzt.

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Zielgruppe
Kolleginnen und Kollegen aus den Verkehrsplanungsabteilungen, Tiefbau- und Stadtentwicklungsämtern, Bauplanungsämtern von Städten, Kreisen und Gemeinden, Verkehrsplaner/innen, Architekten, Ingenieure und Projektentwickler sowie für Senioren- und Behindertenbeauftragte.
Hinweise
Das Laufen unter Augenbinde ist freiwillig! Wer darauf verzichten möchte, kann trotzdem am Seminar teilnehmen. Um Ihnen ein intensives Arbeiten zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt.

Die Anerkennung als Pflichtfortbildung wird bei der Architektenkammer Nord-rhein Westfalen und der Ingenieurkam-mer-Bau Nordrhein Westfalen beantragt.

Weitere Informationen zu Pflichtfortbil-dungen und Hinweise zu Anerkennung finden Sie hier: www.vhw.de/fortbildung/pflichtfortbildungen


Die Veranstaltung wurde von der Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen als Pflichtfortbildung mit 14 Fortbildungspunkten zu 45 Minuten mit der Registrier-Nr. 68952 anerkannt.

Die Veranstaltung wurde als Pflichtfortbildung zur Anerkennung bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen beantragt.

Inhaltlich zuständig

Porträtfoto von Herrmann Böttcher

Herrmann Böttcher

Organisatorisch zuständig

Tanja Hennemann

Organisation

Katja Miltner-Gölz

Organisation

Susanne Pengel

Organisation

Anschrift

Region Südwest
vhw-Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz
Friedrich-Ebert-Straße 5
55218 Ingelheim

Veranstaltungsort