Logo Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklungvhw werkSTADT

Berichte, Analysen und Positionen aus der Arbeit des vhw

vhw werkSTADT

Seit 2016 ein neues Format, das in unregelmäßiger Folge erscheint und kostenfrei herunterzuladen ist.
Erscheinungsort:  Berlin
Umfang: max. 12 Seiten, A4
ISSN:  2367-0819


Bernd Hallenberg

Sicherheit, Freiheit, Stabilität – aber auch Irritationen
Perspektiven von Geflüchteten

vhw-Migrantenmilieustudie im Prozess des Ankommens in der Gesellschaft

Nr. 13, Juni 2017

Zum Ende des Jahres 2016 legte der vhw die Ergebnisse der ersten Phase der neuen
Migrantenmilieustudie vor, die in drei Abschnitten gemeinsam mit dem Heidelberger Sinus-Institut erarbeitet wird. Die ersten Befunde aus der qualitativen Teilstudie, in der sowohl die langjährige Bevölkerung mit Migrationshintergrund als auch die in mehreren Perioden Zugwanderten einbezogen wurden, fanden ein breites und teilweise kontroverses Echo. WerkSTADT Nr. 13 fasst die Erkenntnisse aus jenen vierzig Interviews zusammen, die mit den Geflüchteten der Jahre 2015 und 2016 geführt wurden. Im Mittelpunkt stand ihre Sicht auf das Aufnahmeland, ihre Wünsche und allgemeinen Perspektiven sowie ihre kulturellen Orientierungen.

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Anna Voth, Fabian Rohland, Steffen Jähn, Bernd Hallenberg

Qualifizierte Bürgerbeteiligung zur Neuaufstellung des FNP in Bergisch Gladbach

Ein Projekt im vhw-Städtenetz zur Stärkung der lokalen Demokratie

Nr. 12, April 2017

Der aktuell gültige Flächennutzungsplan der Stadt Bergisch Gladbach stammt aus dem Jahr 1978, aus einer Zeit also in der die Nachwehen der "verkehrsgerechten Stadt"  mit der "ökologischen Stadt" um das Leitbild in der Stadtentwicklung rangen. So recht passte der Flächennutzungsplan trotz vieler Anpassungen einfach nicht mehr. Deshalb hat sich die Stadt Bergisch Gladbach dazu entschieden unter dem Motto "Neuaufstellung Flächennutzungsplan Bergisch Gladbach – 2035 – Wo wollen wir wohnen, wo arbeiten?" einen neuen Flächennutzungsplan in einem partizipativen Verfahren zu entwickeln. Der vhw hat dabei in Fragen der Analyse und der erweiterten, frühzeitigen Beteiligung in einem mehrstufigen Verfahren unterstüzt.

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Sebastian Beck, Martin Kriemann, Christian Luchmann

vhw-Studie "Stadtmacherinnen und Stadtmacher"

Teil1: Zwischenergebnisse
Bürgergesellschaft zwischen Government und Urban Governance

Nr. 11, Januar 2017

Mit der Explorationsstudie nimmt der vhw die zunehmende Vielfalt der Berliner Stadtentwicklungsakteure in den Blick. Das Berliner Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) und die Berliner L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil – Stadtentwicklungsgesellschaft mbH führten die Studie im Auftrag des vhw von Juni 2016 bis Januar 2017 durch. Sie gehen dabei der Frage nach, auf welche Art und Weise sich die Akteurslandschaft der Berliner Stadtentwicklung verändert und entlang welcher neuen Akteure sich diese Entwicklung paradigmatisch nachvollziehen lässt. Im Fokus stehen dabei die Veränderungen der Aushandlungsprozesse zwischen Kommune, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern. Mit der Studie wird die Debatte des vhw um die Intermediären fortgesetzt (vgl. Beck/Schnur 2016), die sich mit jenen Akteuren beschäftigt, die in Vermittlungs-, Aushandlungs- und Gestaltungsprozessen der Stadtentwicklung agieren und sich dabei an den Schnittstellen von reglementiertem, rechtlich gerahmtem Government und eher informellen Governance-Strukturen befinden.

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Kirsten Krüger

Integration oder der Umgang mit Vielfalt - kommunale Integrationskonzepte in Deutschland

Eine Dokumentenanalyse

Nr. 10, Dezember 2016

Nicht erst seit der starken Flüchtlings­zuwanderung vor allem im Jahr 2015 ist das Thema der Integration in den Fokus der Kommunen gerückt. Während es bereits sehr viel früher massive Zuwanderungen gab (u. a. während der Industrialisierung im ausgehen­den 19. und beginnenden 20. Jahrhundert), ist spätestens mit der Gastarbeiteranwerbung seit den 1950er Jahren der kommunale Alltag in der Bundesrepublik immer bunter und vielfältiger geworden. Es versteht sich von selbst, dass sich damit auch bereits ad hoc Integrationspraktiken entwickelt haben. Viele Kommunen haben darüber im Verlauf der Zuwanderungsgeschichte eine grundsätzliche Haltung zum Umgang mit Vielfalt vor Ort entwickelt und diese zunehmend auch in Form von Leitlinien und Handlungsempfehlungen festgehalten.

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Christian Höcke

"Es gibt Wichtigeres als diese Bushaltestelle!"



Nr. 9, November 2016

Ja, unbedingt noch ein Praxisbericht, denn die Unterschiede von Zielen, Qualitäten und somit auch Substanz von dialogorientierter Bürgerbeteiligung sind groß. Darum lohnt es sich, genauer hinzuschauen und aus gesammelten Erfahrungen zu lernen. Der vorliegende Text stellt ein Verfahren lokaler dialogorientierter Bürgerbeteiligung im Kieler Stadtteil Suchsdorf vor, welches in enger Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Kiel und dem vhw umgesetzt wurde. Inhaltlich ging es um die Aufrechterhaltung lokaler Nahversorgung und sozialer Teilhabe im Stadtteil Suchsdorf. Das Verfahren hatte dabei den Anspruch, einen konstruktiven Beitrag für die kommunale Fachplanung zu leisten und im selben Zuge das Vertrauen in Politik und Verwaltung und die Bereitschaft der Bürger zur Mitwirkung am demokratischen Gemeinwesen zu stärken.

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Thomas Kuder

Starke Lokale Demokratie: Leitlinien für eine hochwertige, inklusive Bürgerbeteiligung


Nr. 8, Oktober 2016

Man kann sich heute als Beobachter des Eindrucks kaum erwehren, der "gute Ton" kommunaler Bürgerbeteiligung habe sich im Lauf der Zeit merklich abgeschliffen. Der Selbstzufriedenheit vieler Städte über ordentliche Teilnehmerzahlen in routinierten Verfahren steht heute eine nicht minder deutliche Kritik an der Bürgerbeteiligung gegenüber, wie sie auch die repräsentative Demokratie in aktuellen Diskursen erfährt. Diese Kritik richtet sich neben Qualitätsdefiziten vornehmlich gegen die reproduzierte politische Ungleichheit. So kranken Beteiligungsverfahren häufig an einem "von oben" festgelegten, eindimensionalen Thema, bei dem die lebensweltlichen Interessen der Menschen oft zu kurz kommen. Und sie leiden noch immer unter einem Verständnis von Beteiligung, das sich auf "Informieren" und "Mitnehmen" beschränkt, während die öffentliche Beratschlagung "auf Augenhöhe" und der transparente und begründete Entscheidungsprozess vernachlässigt werden.

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Thomas Kuder

Bürgerorientierte Quartiersentwicklung in der "Sozialen Stadt"

Zwei Dialogprojekte in Berlin-Neukölln im Rahmen des vhw-Städtenetzwerks zur Stärkung lokaler Demokratie


Nr. 7, August 2016

Die innenstadtnahen Quartiere in Neukölln sind urban und vielfältig. Hier leben 325.000 Menschen. Die Arbeit des Quartiersmanagements ist heute vor allem darauf ausgerichtet, beteiligungsferne Gruppen und Milieus in seine Arbeit einzubeziehen. Wie also gelingt hier Beteiligung? Zwei Beispiele in Neukölln: 1. Bedarfe und Wertvorstellungen aller Sozialgruppen und Milieus im Quartier Flughafenstraße für ein Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept einzubringen und 2. Ein Ausschreibe- und Bewerberverfahren unter Bürgerbeteiligung für die Nachfolge einer Quartiersmanagerstelle machen deutlich, wie Dialogprozesse mit dem Anspruch, fair und gleichberechtigt zu sein, auch umgesetzt wurden.

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Christian Höcke, Olaf Schnur

Integration von Geflüchteten - quo vadis?

Diskussion und Position im Spiegel der vhw-Kommunalbefragung


Nr. 6, Juli 2016

"Sprache, Sprache, Sprache" - Auf die Frage in der vhw-Kommunalbefragung, welche Faktoren besonders zum Gelingen von Integration beitragen, ist das eine der zentralen Antworten. Die vhw werkSTADT Nr. 6 nimmt die Fachdiskurse der letzten Jahre vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen in den Blick. Gehandelt wird immer vor Ort  – pragmatisch und lösungsorientiert und doch nicht losgelöst von den genannten übergreifenden theoretischen und politischen Diskursen. Dabei geben einige Erkenntnisse in der Nachbetrachtung der vhw-Kommunalbefragung gute Impulse.

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Bernd Hallenberg

Wohnsitzauflage und Zuzugssperre

Die Diskussion über die Wohnsitzauflage und die Position der Kommunen in der vhw-Kommunalbefragung


Nr. 5, Mai 2016

Der Rückgang der Zuwanderung nach Deutschland im Frühjahr 2016 hat den Schwerpunkt der öffentlichen und politischen Debatte auf die Ausgestaltung der erforderlichen Integrationsmaßnahmen und nicht zuletzt des Integrationsgesetzes 2016 verschoben. Der Entwurf wurde am 25. Mai vom Kabinett in der „Meseberger Erklärung“ beschlossen und soll vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden.Einer der Eckpunkte des Gesetzentwurfes ist die sogenannte Wohnsitzauflage im Rahmen der Modifizierung des Aufenthaltsgesetzes für anerkannte, aber weiterhin auf Sozialleistungen angewiesene Asylbewerber. Es geht dabei primär um die Zuweisung des Wohnortes für die genannte Gruppe.

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Jürgen Aring / Bernd Hallenberg

Eine flexible Wohnsitzauflage für Geflüchtete

Plädoyer für ein unterstützendes Instrument


Nr. 4, April 2016

Der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung unterstützt das Vorhaben einer flexibel auszugestaltenden Wohnsitzauflage für Geflüchtete in Deutschland als Teil einer integrations-, aber auch kapazitäts- und strukturorientierten Aufnahmepolitik. Der Verbandsrat des vhw hat eine „Wohnsitzauflage für Geflüchtete“ in seinen Sitzungen am 18. Februar und 7. April 2016 diskutiert und sich für die vorliegende Position und ihre Begründung ausgesprochen.

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Olaf Schnur

Urbane Vielfalt und Kohäsion –
zwischen Moderne und Postmoderne

Eine Verortung der Forschungsperspektive des vhw

Nr. 3, März 2016

In der Forschungsarbeit sind wir ständig mit Individualität, urbaner Vielfalt, mit Gruppen, die gemeinsame Projekte verfolgen, mit Vereinen, Nachbarn aus verschiedenen Milieus, mit vermeintlich Passiven oder freiwillig Engagierten konfrontiert. Die Vielfalt vor Ort können wir zwar sehen, aber wir wissen wenig über sie, ihre Varianz und ihre Bedeutung im Wandel der Zeit.

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Bernd Hallenberg

Vielfalt und Flüchtlinge -
Die Spaltung der gesellschaftlichen Mitte

In den Zeiten der Globalisierung - Ergebnisse der vhw-Trendbefragung 2015

Nr. 2, März 2016

Die Flüchtlingskrise hat zu einer starken Polarisierung geführt, die durch die Mitte der Gesellschaft geht. Die Milieuforschung trägt erheblich dazu bei, die Motive der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu verdeutlichen. Daraus lassen sich zudem wichtige Folgerungen für staatliches Handeln ableiten.

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Jürgen Aring / Fabian Rohland

Bildung gemeinsam gestalten

Projekt "Dialog Bildungslandschaft Neckarstadt-West"


Nr. 1, März 2016

Bildung und Beteiligung, wie geht das zusammen? Über knapp zwei Jahre erstreckte sich der Dialogprozess im Stadtteil Neckarstadt-West, einem Ankunftsquartier in Mannheim. Über verschiedene Formen der Beteiligung erarbeiteten Stadt, Bewohner und weitere dazu Beteiligte Ergebnisse zu Bildung, Bildungsgerechtigkeit und Bildungserfolg. Der vhw steuerte dabei den Prozess mit dem Ziel messbarer Teilhabeaktivierung.

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