Veranstaltungsdetails

Städtebau-, Bauordnungsrecht, Raumordnung

BauGB-Novelle 2026/2027: Die gesetzlichen Neuregelungen in der Praxis

Termin
01.12.2026
Uhrzeit
10:00 - 16:30 Uhr
Ort | Bundesland
München | Bayern
VA-Typ | Nr.
Präsenzveranstaltung | BY264002
Dozierende
Daniel Förg LL.M. IP (GWU), Simon Schamberger
Nicht-Mitglieder
€ 450,00*
vhw-Mitglieder
€ 385,00*
(*) Preise umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 22 UStG

Dozierende

Daniel Förg LL.M. IP (GWU)

Daniel Förg LL.M. IP (GWU)

Oberregierungsrat beim Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr; zuvor Geschäftsbereichsleiter für Bau- und Umweltrecht im Landratsamt Augsburg, sowie Richter beim Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

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Simon Schamberger

Simon Schamberger

Regierungsdirektor, stellvertretender Referatsleiter im Referat Bauplanungsrecht im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, zuvor bis 2022 Geschäftsbereichsleiter für Bau- und Umweltrecht im Landratsamt Augsburg.

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Inhalte

Derzeit befindet sich Gesetz zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (BauGB-Novelle 2026) im Gesetzgebungsverfahren. Das parlamentarische Verfahren soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Für die kommunale Planungs- und Genehmigungspraxis bringt der Entwurf weitreichende Änderungen: Im Mittelpunkt stehen die vollständige Digitalisierung des Bauleitplanverfahrens, die Straffung der Umweltprüfung sowie die Einführung einer materiellen Präklusion für Umweltvereinigungen. Für Wohnbebauung in angespannten Wohnungsmärkten wird künftig ein gesetzlich überragendes öffentliches Interesse angeordnet - mit unmittelbaren Folgen für die Abwägung in der Bauleitplanung. Zugleich werden die Instrumente des Besonderen Städtebaurechts fortentwickelt: Die soziale Erhaltungssatzung wird verbessert, das gemeindliche Vorkaufsrecht vor Umgehungen geschützt und ein Maßnahmenpaket zum Umgang mit Schrottimmobilien eingeführt. Neu hinzu treten die Wiederherstellungssatzung und der Wiederherstellungsbeitrag zur Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung - ein Instrument mit direkter Relevanz für Gemeinden und Vorhabenträger gleichermaßen.

Auf Ebene der BauNVO erwarten Sie unter anderem die Öffnung von Kern-, Hochschul- und Klinikgebieten für Wohnnutzung, eine geänderte Vermutungsregel im Einzelhandel sowie eine neue Verkaufsflächenzahl als Maß der baulichen Nutzung - Themen mit direkter Bedeutung für die Genehmigungspraxis und für Investorenvorhaben.

Die Änderungen des Raumordnungsgesetzes zielen ebenfalls auf Digitalisierung, Beschleunigung und Vereinfachung ab und stärken die Anpassung an resiliente Raumstrukturen.

Sie erhalten die praxisrelevanten Neuerungen aus erster Hand, eine systematische Einordnung und konkrete Hinweise für die Umsetzung in Ihrer täglichen Arbeit.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Beschäftigte der für Planung und Baugenehmigung zuständigen Fachbereiche in Städten, Kreisen und Gemeinden, an im Bau- und Planungsrecht tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie an Vertreterinnen und Vertreter von Investoren, Planungsbüros und Ingenieuren.

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.

Inhaltlich zuständig

Yves Müller

Organisatorisch zuständig

Silke Frasch

Organisation

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Bayern
Josephsplatz 6
80798 München

Veranstaltungsort