Erfolgsfaktoren Smarter Systemarchitektur auf kommunaler und föderaler Ebene


Ausgangslage

Der Aufbau einer effizienten und bürgerorientierten Verwaltung gilt als eine der zentralen Zukunftsaufgaben im Zuge der digitalen Transformation und wird unter unterschiedlichen Begrifflichkeiten wie Smart-City oder E-Government diskutiert. Über alle Gebietskörperschaften hinweg sind Bund, Länder und Kommunen unter Berücksichtigung der grundgesetzlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung zur konstruktiven Zusammenarbeit angehalten. Während von Bund und Ländern die Schaffung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen (Basisinfrastruktur, Standards oder Governance-Strukturen) erwartet wird, kommt den Kommunen als Umsetzungseinheit des digitalen Verwaltungswandels eine besondere Bedeutung zu. Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts konnte in Wissenschaft und Praxis beobachtet werden, dass vor allem Steuerungs- und Koordinierungsdefizite im föderalen Mehrebenensystem Digitalisierungshemmnisse hervorgebracht haben.

Ziel

Standen beim erfolgreichen Vorgängerprojekt „Smarte Systemarchitektur für kommunales E-Government“ (2021-2024) die Herausforderungen der kommunalen Verwaltungsdigitalisierung im Mittelpunkt, widmet sich das Fortsetzungsprojekt „Erfolgsfaktoren Smarter Systemarchitektur auf kommunaler und föderaler Ebene“ (2025-2026) den Governance-Strukturen zwischen und innerhalb der politisch-administrativen Ebene. Die Leitfragen lauten: Welche spezifischen Herausforderungen bringt die Verwaltungsdigitalisierung hinsichtlich ihrer Governance-Anforderungen hervor? Welche Faktoren sichern ein nachhaltiges und resilientes Gelingen der Digitalisierungsprozesse? Was gilt es im komplexen politischen Gefüge zwischen Bund, Ländern und Kommunen besonders zu beachten und welche Wechselbezüge sind zu synchronisieren? Und last but not least: Welcher Mehrwert und Nutzen lässt sich durch eine so gestaltete „Digitalität“ generieren?


Nachrichten zum Projekt

© Pixabay/Buffik

Dezember 2025

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Abstrakt Digitalisierung

Februar 2025

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Welche Faktoren sichern das nachhaltige Gelingen der kommunalen Bestrebungen zur Digitalisierung der Verwaltung? Was gilt es dabei im komplexen politischen und kommunikativen Gefüge zwischen Bund, Ländern und Kommunen besonders zu berücksichtigen und welche Wechselbeziehungen sind zu

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PROJEKTINFORMATIONEN

Projektpartner
Auftraggeber: Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)

Beteiligung: Helmut-Schmidt-Universität Hamburg; Q| Agentur für Forschung, Mannheim; Research Driven Consulting, Wilhelmsfeld

Projektleitung

Dr. Thomas Kuder

Projektteam

Julian Rosenbaum

Projektdauer

Februar 2025 – Laufend

Methode

Recherche, Fokusgruppengespräche, Interviews, quantitative Umfrage, qualitative Analyse