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Aufstellung von Bauleitplänen systematisch verstehen - jetzt einsteigen!
Die Bauleitplanung ist das zentrale Steuerungsinstrument der städtebaulichen Entwicklung und prägt die tägliche Praxis in Bauämtern, Planungs- und Rechtsämtern, Planungs- und Architekturbüros und in der Immobilienwirtschaft. Für Einsteiger ist es anspruchsvoll, die Vielzahl an Vorschriften in einen systematischen Zusammenhang zu bringen. Dieser Kurs vermittelt Ihnen das bauplanungsrechtliche Grundwissen zur Aufstellung von Bauleitplänen in strukturierter Form und anhand konkreter Praxisfragen.
In diesem Kurs erhalten Sie eine systematische und praxisorientierte Einführung in die Grundlagen der Bauleitplanung, den Inhalt und die rechtlichen Anforderungen von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan sowie in das Planaufstellungsverfahren.
- Sie lernen die Grundlagen der Bauleitplanung, ihre Aufgabe, Zweistufigkeit und Abgrenzung zu informellen Planungen kennen.
- Sie verstehen Inhalt, Funktionen und Rechtscharakter von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan.
- Sie vollziehen Schritt für Schritt das Verfahren der Planaufstellung nach.
- Sie erfahren, mit welchen Instrumenten die Bauleitplanung gesichert wird und wie mit Verfahrens-, Form- und Abwägungsfehlern umzugehen ist.
Bilden Sie sich flexibel und praxisnah weiter - unser
KI-Lernassistent hilft Ihnen zusätzlich, Ihr Wissen spielerisch zu festigen.
Der Kurs findet auf unserer Lernplattform
vhw Campus statt.
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Kursablauf
- Grundlagen der Bauleitplanung
- Überblick über die allgemeinen Vorschriften
- Aufgabe und Zweistufigkeit der Bauleitplanung
- Der Flächennutzungsplan
- Flächennutzungsplan: Einführung, Rechtscharakter und Sonderformen
- Inhalte und Begründung des Flächennutzungsplans
- Entwicklungsgebot sowie Ausnahmen zum Entwicklungsgebot
- Die Anpassung an den Flächennutzungsplan gemäß § 7 BauGB
- Flächennutzungsplan und bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben
- Der Bebauungsplan
- Der Bebauungsplan: Einführung und Rechtscharakter
- Vorrang überörtlicher Fachplanungen
- Überblick über fachgesetzliche Anforderungen und Verbote
- Allgemeine Anforderungen an Festsetzungen
- Festsetzungen gemäß § 9 Abs. 1 BauGB und § 1a Abs. 3 BauGB
- Festsetzungen von befristet oder bedingt zulässigen Nutzungen und Anlagen
- Festsetzungen in den besonderen Formen von Bebauungsplänen
- Festsetzungen im Bebauungsplan auf landesrechtlicher Grundlage
- Informatorische Inhalte und Begründung zum Bebauungsplan
- Wichtige materiell-rechtliche Anforderungen: Flächennutzungsplan und Bebauungsplan
- Allgemeine Ziele und Grundsätze der Bauleitplanung (§ 1 Abs. 5 BauGB)
- Das Gebot der Erforderlichkeit von Bauleitplänen
- Anpassung an die Ziele der Raumordnung
- Das Abwägungsgebot und das interkommunale Abstimmungsgebot
- Abwägungsbelange, insbesondere Umweltbelange
- Die Entschädigungsfolge von Festsetzungen im Bebauungsplan in der Abwägung
- Das Verfahren der Planaufstellung: Flächennutzungsplan und Bebauungsplan
- Grundlagen des Verfahrens der Planaufstellung
- Verfahren der Planaufstellung I: Der Aufstellungsbeschluss
- Verfahren der Planaufstellung II: Abwägungsmaterial und Entwurfsbegründung
- Verfahren der Planaufstellung III: Umweltprüfung und Umweltbericht
- Verfahren der Planaufstellung IV: Frühzeitige Beteiligung
- Verfahren der Planaufstellung V: Förmliche Beteiligung
- Flächennutzungsplan: Feststellungsbeschluss, Genehmigung, Wirksamwerden
- Bebauungsplan: Satzungsbeschluss, Genehmigung und Inkraftsetzen
- Besondere Verfahren der Planaufstellung
- Sicherung der Bauleitplanung sowie Fehler und Folgen
- Rechtsgrundlagen und Funktion der Sicherung der Bauleitplanung
- Die Veränderungssperre
- Zurückstellen von Baugesuchen und vorläufige Untersagung
- Fehler in der Bauleitplanung und bei städtebaulichen Satzungen
Zielgruppe
Leitende und Mitarbeitende der Baugenehmigungsbehörden, der Bau-, Planungs- und Rechtsämter der Städte, Gemeinden und Landkreise, Vermessungsingenieure, Architekten, Planer, Rechtsanwälte sowie Grundstückseigentümer und Beschäftigte aus der Immobilienwirtschaft.
Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie
hier.
Hinweise
Die Veranstaltung wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Pflichtfortbildung mit 28 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung mit der Reg-Nr. 26-500009-427 (02.03. - 31.12.26) anerkannt.
Die Veranstaltung wurde von der Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen als Pflichtfortbildung mit 22 Fortbildungspunkten zu 45 Minuten mit den Registrier-Nr. 78941, 78942, 78943, 78944, 78945, 78946, 78947, 78948, 78949, 78950, 78951 und 78952 vom 02.03.2026 bis 02.02.2027 anerkannt.
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