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50 Jahre Städtebauförderung: im Fokus des Bundesverbandes

April 2021

©scusi.fotolia

Vor 50 Jahren, im Jahr 1971, stellte der Städtetag seine Hauptversammlung unter das Motto "Rettet unsere Städte jetzt!". In der Folge wurde das Baugesetz mit der Einführung der Städtebauförderung novelliert. Diesen dauerhaften Impuls für die Stadtentwicklung hat die Verbandszeitschrift "Forum Wohnen und Stadtentwicklung" in der aktuellen Ausgabe 2/2021 zum Schwerpunktthema genommen. 14 Beiträge resümieren aus verschiedenen Perspektiven über Erfolge sowie die neuen Anforderungen und blicken in die Zukunft. Ganz aktuell: die Neustrukturierung der Städtebauförderung 2020 in 3 übergeordnete Programme mit Querschnittsaufgaben in der Nachhaltigkeit, vor allem im Klimaschutz -  ein Zeichen der Flexibilität des Programms.

50 Jahre Städtebauförderung sind auch das Generalthema zum diesjährigen 14. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik, zu dem der Bundesverband mit seinem Projekt Stadtmacher Akademie am 4. Mai ab 13:45 Uhr in einer der Arenen zum Gespräch bereit steht. Das Projekt unterstützt kreative Projekte und Akteure in ihrer Arbeit für eine nachhaltige und soziale Entwicklung in ihrer jeweiligen Stadt. Im September 2021 startet der 2. Jahrgang der Stadtmacher Akademie.

Zum bundesweiten "Tag der Städtebauförderung" bringt sich der vhw e. V. mit einem Vortrag von Dr. Thomas Kuder, Seniorwissenschaftler vhw e. V., zum Thema "Digitalisierung und Bürgerbeteiligung" ein.

Zudem bietet der Bundesverband in seinem Fortbildungsbereich seit vielen Jahrzehnten zum Thema Städtebaurecht Veranstaltungen unterschiedlicher Formate an. Eine herausragende Leuchtturmveranstaltung ist darunter die jährliche Bundesrichtertagung.  Mit der 16. Bundesrichtertagung des Bundesverbandes am 29. November 2021 erhalten die Teilnehmenden die besondere Möglichkeit, sich frühzeitig aus erster Hand über die wichtigsten aktuellen städtebaurechtlichen Fragen und Entscheidungen zu informieren und diese mit den Richtern des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts zu erörtern.