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Bundesprogramm Ladeinfrastruktur gestartet

Februar 2017

© Tom Hanisch - Fotolia.com

Die EU-Kommission hat am 10. Februar 2017 das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm von Bundesverkehrsminister Dobrindt genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen stellen. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das Bundesverkehrsministerium den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm auf Autobahnen und das "Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität" mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie z. B. die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Sonderfahrspuren und Parkplätze. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 13. Februar 2017

FAQ zum Bundesprogramm Ladeinfrastrukur

Förderrichtlinie zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur im Bundesanzeiger (verfügbar ab 15. Februar 2017)