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Förderung digitaler kommunaler Bildungsinfrastruktur – Gesetz passiert Hessischen Landtag

September 2019

© Robert Kneschke.AdobeStock

In zweiter Lesung hat der Hessische Landtag am 25. September 2019 das "Gesetz zur Förderung der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur" angenommen, das auf dem im Frühjahr zwischen Bund und Ländern verabschiedeten DigitalPakt aufbaut und Hessens Schulen den Weg in die digitale Zukunft des Lehrens und Lernens ebnen soll.

Das Fördervolumen wird demnach durch eine Erhöhung der vorgeschriebenen Eigenbeteiligung auf 25 Prozent erweitert. Unabhängig von der finanziellen Ausgangslage der Schulträger stehen dadurch in den kommenden fünf Jahren annähernd 500 Millionen Euro und somit rund 540 Euro für jede Schülerin und jeden Schüler zur Verfügung.

Die Finanzhilfen sollen unter anderem in schulisches WLAN und die Ausstattung von Unterrichtsräumen mit Präsentationstechnik fließen. Auch der Ausbau des Schulportals zu einem landesweiten Cloudangebot für die Schulen soll gefördert werden. Daneben will das Land die Glasfaseranbindung seiner Schulen vorantreiben.

Die Ausstattung der Schulen soll durch eine gezielte Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte ergänzt werden. Zu diesem Zweck wurde die Medienbildung vor zwei Jahren als prioritäres Thema der Beratungs- und Fortbildungsmaßnahmen des Landes verankert. Quelle/Weitere Informationen: Hessisches Kultusministerium, Pressemitteilung vom 25. September 2019