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Keine erfolgreiche Wohnungspolitik ohne solide Bodenpolitik!“ – vhw und Difu stellen die gemeinsam erarbeitete Bodenpolitische Agenda zur Diskussion

Juni 2018

© vhw e. V.
© vhw e. V.

Am 13. Juni 2018 luden vhw e. V. und Difu zur gemeinsamen Veranstaltung in Berlin, auf der die mit einem Expertenkreis erarbeitete Bodenpolitische Agenda 2020 – 2030 zur Diskussion gestellt wurde. Rund 180 Expertinnen und Experten sowie bodenpolitisch Interessierte folgten dem Aufruf und nahmen an der Diskussion mit Vertretern aus Wissenschaft, Wohnungswirtschaft sowie aus der Kommunal- bzw. Landespolitik teil. Im Fokus der Veranstaltung standen sowohl konkrete Maßnahmen zur Beseitigung der Engpässe auf den Bodenmärkten als auch Grundsätze und Haltungen im Zusammenhang mit einem gemeinwohlorientierten Umgang mit öffentlichem Grund und Boden. Die Diskussionen machten vor allem eines deutlich: unter den Teilnehmern herrscht ein großer Konsens über die die Notwendigkeit bodenpolitischer und bodenrechtlicher Reformen, was sich nicht zuletzt auch in einer großer Zustimmung für die von vhw und Difu initiierte Bodenpolitische Agenda widerspiegelte. Deutlich wurde aber auch, dass eine Verankerung dieses Themas in einer breiten gesellschaftlichen Debatte notwendig ist, um seine öffentliche Wahrnehmung zu stärken und die bodenpolitischen Reformbemühungen erfolgversprechend voranzubringen. Der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly (Bild rechts), bezeichnete den Umgang mit Grund und Boden als d i e soziale Frage.