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Kommunale Social-Media-Konzepte: Newsletter-Versand über WhatsApp verboten

Dezember 2019

Digitalisierung
© Sashkin.Fotolia

Viele Städte und Gemeinden hatten sich in den vergangenen Jahren entschieden, WhatsApp als Kommunikationskanal zu nutzen, um ihre Bürger gezielt und schnell informieren zu können. Das Unternehmen Facebook, das den Dienst im Jahr 2014 übernommen hatte, schob dem Newsletter-Versand nun einen Riegel vor. In den FAQ heißt es: „WhatsApp ist eine private Messaging-Plattform, die ursprünglich entwickelt wurde, um Menschen zu helfen, ihre Freunde und Lieben zu benachrichtigen. Unsere Produkte sind nicht für Massenversand oder automatisierte Nachrichten bestimmt.“
Die baden-württembergische Stadt Horb am Neckar gehörte zu den Kommunen, die auf den WhatsApp-Kanal setzten. Seit April 2018 verschickte die Stadtverwaltung in der Regel drei bis vier Newsletter pro Woche. Unterstützt wurde sie vom Dienstleister MessengerPeople, einem verifizierten WhatsApp-Business-Solution-Provider, über dessen Software-as-a-Service-Plattform Städte, Gemeinden und Unternehmen verschiedene Messenger nutzen können. Quelle: Kommune 21, Meldung vom 12. Dezember 2019