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LAB in Erfurt im Rahmen der vhw-Stadtmacher Akademie durchgeführt

März 2020

© vhw e. V.

Am 28. und 29. Februar 2020 fand in Erfurt das Stadtmacher LAB als zweite Veranstaltung der Stadtmacher Akademie statt. Ziel war es, die teilnehmenden Projekte in ihrer Arbeit einen konkreten Schritt weiter zu bringen und Ihnen mit einem Mix aus Workshops und Exkursionen einen klaren Mehrwert für die weitere Arbeit in ihren Projekten zu bieten. Wir freuen uns ganz besonders über die Kooperation mit dem Erfurter Plattform e. V., durch den sich eindrücklich zeigt, wie Stadtmachen einen nachhaltigen Impact auf die Stadtgesellschaft hat.

Plattform e. V. ist eine mehrfach ausgezeichnete Ideenschmiede junger Projektemacherinnen, die sich als Think Tank auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche Problemlagen versteht und auch selbst Stadtmacher-Projekte vorantreibt, wie etwa das WIR-Labor zur IBA Thüringen.

Das Stadtmacher LAB startete am Freitag mit drei Exkursionen zum KulturQuartier Schauspielhaus, der Saline 34 und dem Stadtteilzentrum am Herrenberg. Im Anschluss teilte Steffen Präger, Mitglied von Plattform e. V. und mit der Fraktion Mehrwert Stadt im Erfurter Stadtrat vertreten, bei seiner Dessert Speech sein Wissen zum Thema "Politisches Lobbying".

Der Samstag war voll und ganz der Projektentwicklung gewidmet. In vier Workshops zu Vision, Projektmanagement, Förderanträgen und Trägermodellen hatten die Teilnehmenden beim LAB die Zeit einmal tief in die Entwicklung ihrer eigenen Projekte einzutauchen. Die Workshops wurden von verschiedenen Partnerinnen und Partnern gegeben, die selber viel Praxiserfahrung haben und vor allem auch die Arbeit der Stadtmacherinnen und Stadtmacher kennen.

Der Workshop zur Visionsentwicklung wurde von Martin Arnold Schaarschmidt durchgeführt, als aktiver des Plattform e. V. und Berater bei der Kulturhanse hat er Erfahrung mit mehreren Stadtmacherprojekten wie der Saline34.

Die Musik- und Kulturmanagerin Barbara Lersch setzt für die Hans Sauer Stiftung Projekte in verschiedenen Bereichen um und hat im Rahmen des Stadtmacher LABs die Projekte mit Wissen zum erfolgreichen Schreiben von Förderanträgen unterstützt.

Steffen Präger leitete den Workshop zum Thema Projektmanagement, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung eines soliden Projektplans stand.

Robin Jadkowski, von Kobold und Yvonne Johannsen von den Urbanisten, setzten sich im vierten Workshop gemeinsam mit den Projekten mit nachhaltigen Geschäftsmodellen auseinander.

 


Erfolgreiches Camp der Stadtmacher: 16 Initiativen aus 11 Bundesländern

September 2019: Zwei Tage Kennenlernen, Austauschen, Arbeiten. Das erste Camp der Akademie stand am 13./14. September 2019 unter dem Thema "Planen". Dabei ging es darum, die Bedarfe zu erkennen und gemeinsam eine Roadmap für die nächsten 12 Monate zu erarbeiten. Was ist die Mission der teilnehmenden Projekte? Worauf möchten sie sich im Rahmen der Akademie fokussieren? Und welche konkreten Fortbildungsbedarfe leiten sich daraus ab? Im Ergebnis wurde eine gemeinsame Strategie  erarbeitet, an der sich die weiteren Veranstaltungen der Akademie orientieren werden. Die Arbeit der Stadtmacher Akademie konzentriert sich in der Umsetzung auf einen Mix von Inputs, Workshops, Agenda Building und Networking und stützt sich dabei auf drei Pfeiler: wissenschaftlichen Diskurs, theoretische Weiterbildung und praxisorientierte Projektarbeit. Das Credo: gemeinsam arbeiten, gemeinsam wachsen.

„Die Projekte von Stadtmacherinnen und Stadtmachern sind in der Landschaft der Stadtentwicklung nicht mehr zu übersehen“ – darauf verwies Sebastian Beck (vhw). Sie sind Akteure eines neuen Urbanismus von unten, denen es darum geht, die Idee einer lebenswerten Stadt für alle voranzutreiben. Über die Umsetzung konkreter lokaler Projekte übernehmen sie Verantwortung für die Entwicklung von Städten und Nachbarschaften. Sie stehen dabei nicht für einseitigen Klientelismus oder Wutbürgertum: im Gegenteil: Sie schaffen in ihren Projekten einen gesellschaftlichen Mehrwert, der mehr Stadt für alle ermöglicht.

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Die Teilnehmer: Die Mitmachzentrale (Gerlingen), machbar – Kultur auf der Kaserne (Bamberg), das Kunstund Kreativhaus Rechenzentrum (Potsdam), das Warnow Valley (Rostock), die Initiative Stadtraum (Aachen), die Raumkollaboration (Augsburg), das Projekt KD 11/13 – Zentrum für Kooperation und Inklusion e. V. und die Verwaltungsrebellen (Essen), Dortmund 2040 (Dortmund), die Wanderbaumallee (Stuttgart), Shquared (München), das Verbündeten-Netzwerk (Hamburg), die Interkulturanstalten, das Reallabor Radbahn, die Stadtbewegung und das Unternehmensnetzwerk Großbeerenstraße (Berlin).

Projektinformation

Projektleitung
Sebastian Beck
Tel.: 030 390473-240
E-Mail: stadtmachen@vhw.de


Projektpartner
Stadtstattstrand – Kreativer Umgang mit urbanem Raum
Laura Bruns

E-Mail:
laura@stadtstattstrand.de


Projektlaufzeit
Januar 2018 –

Informationen zum Projekt

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Neue urbane Akteure in der Stadtentwicklung
Ein Gespräch von Sebastian Beck mit Urban Catalyst in der Forum Wohnen und Stadtentwicklung Nr. 4/2018
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Stadtentwicklung braucht öffentliche Personalentwicklung – Förderung von Intermediären durch eine vhw-Stadtmacher Akademie, Beitrag von Raban Daniel Fuhrmann in der Forum Wohnen und Stadtentwicklung Nr. 4/2018
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