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Mit einem Workshop setzte das Projekt "Nachbarschaft als lokales Potenzial städtischer Entwicklung" zum Endspurt an

April 2019

Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften, sozialen Trägern und Nachbarschaftsinitiativen trafen sich am 29. März 2019 in der "Glaskiste" im ExRotaprint zum Projektworkshop "Nachbarschaften machen".

Neben Inputs der Projektverantwortlichen zu Nachbarschaft als gelebter Alltag der Stadtbewohnenden, diskutierten die Teilnehmenden im Format des World Cafés in bunt gemischten Kleingruppen ihre eigenen Erfahrungen und Assoziationen zu unterschiedlichen Aspekten rund um "Nachbarschaft" als Ko-Produzentin der Stadt und als mögliche Adressatin in der Entwicklung und Steuerung von Städten.

Dabei zeigte sich, dass Nachbarschaft als Adressatin immer nur ein Angebot sein kann, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollten durch Orte, Anlässe und Rahmenbedingungen, Gelegenheiten und Begegnungen geschaffen sowie Kommunikation und Aushandlung unterstützt werden. In der Ko-Produktion von Städten sind Positionierung, Verhandlung und Übersetzung zwischen den vielfältigen Akteuren und ihren Erwartungen von besonderer Bedeutung.

Das vom ISOS (FHNW) durchgeführte Forschungsprojekt "Nachbarschaft als lokales Potenzial städtischer Entwicklung" setzt nun zum Endspurt an, die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende Mai 2019 veröffentlicht.