Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungNachricht

Neue Runde im Förderprogramm "Anpassung an den Klimawandel" gestartet

Juni 2017

© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Die klimatischen Bedingungen in Deutschland verändern sich weiter. Extremwetterereignisse wie Hochwasser, schwere Unwetter und Hitzewellen sind die Folge. Städte, Gemeinden und Unternehmen sind daher mehr und mehr gefordert, sich auf Veränderungen infolge des Klimawandels vorzubereiten. Das Bundesumweltministerium unterstützt dies mit dem "Förderprogramm Anpassung an den Klimawandel". Dafür wird nun die fünfte Förderrunde ausgerufen: In der Zeit vom 1. August bis zum 31. Oktober 2017 können Projektskizzen zu den drei Förderschwerpunkten "Anpassungskonzepte für Unternehmen", "Entwicklung von Bildungsmodulen" und "Kommunale Leuchtturmvorhaben" beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

In der vergangenen Förderrunde wurde unter anderem das Netzwerk für "Innovation und Gründung im Klimawandel" gefördert. Es unterstützt Unternehmen, die innovative Produkte und Angebote entwickeln, um sich besser an neue Klimabedingungen anpassen zu können. Dazu zählen zum Beispiel Düngemittel aus Pilzpräparaten für die Landwirtschaft oder eine zusätzliche Energieversorgung für Kühltransporte, die auf Solarenergie basiert.

Gefördert wurde außerdem das Projekt "Klimaanpassung in der Region Stuttgart". Dabei haben die Kommunen unter anderem mögliche Folgen der Klimaveränderung in ihrer Flächennutzungsplanung betrachtet und dies zum Beispiel durch Freiluftschneisen für Hitzeperioden berücksichtigt.

Das "Förderprogramm Anpassung an den Klimawandel" ist Teil der "Deutschen Anpassungsstrategie", die zahlreiche deutsche Behörden unter Leitung des Bundesumweltministeriums entworfen haben und regelmäßig weiter entwickeln. Darin wird der jeweilige aktuelle Anpassungsbedarfs an den Klimawandel für verschiedene gesellschaftliche Bereiche festgehalten.

Die Antragsberatung sowie die Antragsprüfung werden vom Projektträger Jülich (PtJ) durchgeführt. Darüber hinaus wurde ein Merkblatt bereitgestellt, das bei der Beantragung von Fördergeldern unterstützen und weitere Fragen klären soll. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 22. Juni 2017