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NRW fördert Zukunftsagentur im Rheinischen Revier mit neun Millionen Euro

September 2019

© luna1904_AdobeStock

Mit rund neun Millionen Euro fördert das Land NRW die Zukunftsagentur Rheinisches Revier. Sie soll das im Jahr 2020 beginnende Regelförderprogramm des Bundes für vom Kohleausstieg betroffene Regionen schnell umsetzen. Der Zuwendungsvertrag wurde am 30. August 2019 unterzeichnet.

Das erklärte Ziel sei es, bis zum Beginn der Bundesförderung Anfang 2020 alle notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen zu haben, erklärte Staatssekretär Christoph Dammermann. Um dieses Ziel zu erreichen und zügig eine Perspektive aus der Region heraus zu entwickeln, sollen mehr als 20 zusätzliche Stellen in der Zukunftsagentur geschaffen werden. Unterstützung erhält die Agentur durch sechs fachliche Revierknoten, die die Schwerpunkte des Wirtschafts- und Strukturprogramms vorbereiten. Ein Teil der neuen Mitarbeiter wird an die Revierknoten abgeordnet oder ihnen zugewiesen. Für den Vorsitz konnten Persönlichkeiten aus dem Revier gewonnen werden.

Darüber hinaus soll die Zukunftsagentur bei der Entwicklung eines Gewerbeflächenkonzeptes für die Kommunen mit den Landesmitteln unterstützt werden, um mögliche Flächen für neue Ansiedlungen anbieten zu können. Damit will NRW einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der besonders vom Kohleausstieg betroffenen Tagebauanrainer-Kommunen und Kraftwerksstandorte leisten.

Das Regelförderprogramm des Bundes für vom Kohleausstieg betroffene Regionen wird voraussichtlich Anfang 2020 beginnen. Bereits jetzt unterstützen Bund und Land das Rheinische Revier über ein Sofortprogramm. Hierfür wurden schon erste Projekte bewilligt. Die Voraussetzung für den Start des Regelprogramms wurde am 28. August durch den Bundeskabinettsbeschluss geschaffen. Damit kann der Zuwendungsvertrag vollständig umgesetzt werden. Quelle/Weitere Informationen: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen, Pressemitteilung vom 30. August 2019