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Runder Tisch "Neue Impulse für den nachhaltigen Klimaschutz im Gebäudebestand" nimmt seine Arbeit auf

Juni 2020

Fassade mit Solarmodulen
© danielschoenen.Fotolia

Am Runden Tisch diskutieren ab 16. Juni 2020 Schlüsselakteure aus Wohnungs- und Energiewirtschaft, Mieterschutz, Umweltverbänden, Beratung, Wissenschaft und Kommunen über die Chancen integrierter Quartiersansätze für energieeffiziente Gebäudesanierung und nachhaltige Energieversorgung. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, machte zu Beginn der ersten Sitzung deutlich, dass Klimaschutz auch in Zeiten von Corona eine zentrale politische Aufgabe bleibt: "Wir müssen bis 2050 treibhausgasneutral werden. Der Gebäudebestand hat dabei einen wichtigen Part. Um diese Potenziale zu heben, ist es an der Zeit, über einzelne Gebäude hinaus die Quartiere als Ganzes in den Blick zu nehmen und auf diese Weise Synergien zu schaffen. Ich bin sicher, dass der Runde Tisch hierzu konkrete und fundierte Handlungsempfehlungen vorlegen wird."

In den Quartieren müssen vielfältige Akteursgruppen sektorübergreifend zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Interessen abstimmen. Hier setzt der Runde Tisch an und bringt sowohl bundesweite Verbände und Organisationen als auch Praktiker zum konstruktiven und lösungsorientierten Dialog zusammen.

Gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz müssen die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor bis 2030 auf maximal 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente reduziert werden. 2019 lag der Sektor nach vorläufigen Schätzungen des Umweltbundesamtes bei 122 Millionen Tonnen. Quelle/Weitere Informationen: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Pressemitteilung vom 16. Juni 2020