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Waffe zur Kaninchenjagd im Gartenbereich

März 2014

Dem Besitzer einer Waffe wurde seine Waffenbesitzkarte entzogen, nachdem festgestellt wurde, dass er sein Gewehr im durchgeladenen Zustand auf einem Gartengrundstück aufbewahrte. Zur Begründung gab er an, dass er bei Bedarf die Waffe verwende, um Wildkaninchen zu erschießen, die in seinem Garten auf Futtersuche gehen. Mit dem Entzug der Waffenbesitzkarte war er nicht einverstanden und klagte bis zum Bundesverwaltungsgericht. Die obersten Verwaltungsrichter (Beschluss vom 03.03.2014, Az. 6 B 36.13) bestätigten schließlich die Entscheidung der Verwaltungsbehörde. Ein Waffenbesitzer, so das Gericht, ist unzuverlässig, wenn er seine Waffe und Munition nicht sachgemäß und sorgfältig aufbewahre. Es handele sich um eine Selbstverständlichkeit, Schusswaffen nach Gebrauch zu entladen. Das ergebe sich aus der grundlegenden Umgangs- und Vorsichtsregel.