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Umfrage: Generation 50plus macht immer öfter Weiterbildungen

August 2017

Foto Weiterbildung
© Gina Sanders/Fotolia

Im vergangenen Jahr haben 50 Prozent aller Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Adult Education Survey (AES) 2016 (PDF), mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird.

Besonders weiterbildungsaktiv sind die jüngeren Altersgruppen bis zum Alter von 50 Jahren, aber auch die Generation 50plus hat in den letzten zehn Jahren ihre Weiterbildungsbeteiligung kontinuierlich gesteigert. Auch bei den über 65-Jährigen nimmt immerhin noch jeder Fünfte an Weiterbildungsmaßnahmen teil.

Die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildung und mögliche Hemmnisse sind individuell sehr verschieden, das macht auch der Adult Education Survey deutlich. So nehmen Deutsche ohne Migrationshintergrund – im AES sind als solche Deutsche definiert, die in ihrer Kindheit als Erstsprache Deutsch gelernt haben – häufiger an Weiterbildungen teil als Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländer. Erfreulicherweise haben diese beiden Gruppen in den letzten Jahren aber deutlich aufgeholt. So ist die Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund seit 2012 um zehn Prozentpunkte auf 43 Prozent gestiegen.

Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem schon seit Anfang der siebziger Jahre Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland erhoben werden. Für den Survey hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Oktober 2016 im Auftrag des BMBF insgesamt rund 7750 Interviews mit Personen zwischen 16 und 69 Jahren durchgeführt, davon allein knapp 650 mit 65- bis 69-Jährigen. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 16. August 2017

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