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vhw begrüsst "Bündnis Bodenwende"

April 2021

Der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.  unterstützt als Kooperationspartner das sich in 2020 konstituierte "Bündnis Bodenwende". Eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik thematisiert der Bundesverband seit einigen Jahren. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (Difu) hat er 2017 eine Bodenpolitische Agenda mit 9 Kernforderungen auf den Weg gebracht, die für die Jahre 2020 bis 2030 zeigt, durch welche Reformen die vielfältigen, nicht länger hinnehmbaren Blockaden in der Bodenpolitik aufgelöst werden können.

Das neue "Bündnis Bodenwende" ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Akademien, Kammern, Verbänden und Stiftungen aus den Bereichen Architektur und Raumplanung, Umwelt und Naturschutz sowie Soziales und gesellschaftliche Teilhabe.

Bodenpolitik ist eines der wichtigsten Politikfelder und gleichzeitig eine integrative Querschnittsaufgabe. Der Boden, seine Verfügbarkeit und Nutzung, spielen eine zentrale Rolle bei den großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte: sozialer Zusammenhalt, angemessene Wohnraumversorgung, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land, gerechtere Vermögensverteilung, wirksamer Klimaschutz und Klimaanpassung, Erhaltung der Biodiversität, sichere und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und nicht zuletzt die Bewältigung von Pandemien.
Deshalb setzt sich das "Bündnis Bodenwende" dafür ein, dass eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik ganz oben auf die Agenda für die kommende Legislaturperiode des Deutschen Bundestages kommt. Dafür formulierte das Bündnis Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021, die den 6 im Bundestag vertretenen Parteien zugingen.

Mehr Informationen/Quelle: Pressemitteilung vom 12. April 2021 auf presseportal.de