Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungNachricht

Zukunftsprojekte für nachhaltige Mobilität – BMU startet Wettbewerb "#Mobilwandel2035"

Juni 2020

© BMU

Das Bundesumweltministerium startet am 16. Juni 2020 "#Mobilwandel2035", den "Zukunftswettbewerb nachhaltige Mobilität". Gesucht werden kreative Ideen für eine ökologisch sowie sozial nachhaltige Mobilität der Zukunft. Mitmachen können Kommunen, regionale Netzwerke, Unternehmen, Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen sowie Vereine und Verbände aus ganz Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf der Digitalisierung des Verkehrs. Weitere Schwerpunkte bilden Lösungen für den Pendlerverkehr, den Wirtschaftsverkehr und Herausforderungen im ländlichen Raum. Einsendeschluss ist der 15. November 2020.

Mit dem Wettbewerb und der damit verbundenen Förderung will das Bundesumweltministerium partizipative Zukunftsprojekte für nachhaltige Mobilität voranbringen. Die Preisträger werden zusammen mit Akteuren vor Ort eine gemeinsame Vision des Verkehrs im Jahr 2035 entwickeln, diese in ein so genanntes Zielbild fassen und konkrete Schritte zu deren Umsetzung vorzeichnen.

Die Förderung unterteilt sich in zwei Phasen: Für die erste Förderphase ist geplant, bis zu zehn Projekte aus den eingereichten Beiträgen auszuwählen und jeweils mit bis zu 150.000 Euro bei der Umsetzung eines partizipativen Prozesses zur Erarbeitung eines Zielbildes für das Jahr 2035 zu unterstützen. Dieses Jahr wurde gewählt, weil es weit genug in der Zukunft liegt, um echte Visionen zuzulassen. Die Teilnahme am Auswahlverfahren ist mit einer Projektskizze möglich, die zusammen mit anderen Unterlagen bis zum 15. November 2020 online eingereicht werden muss. In der daran anschließenden zweiten Förderphase können bis zu fünf Projekte bei der Umsetzung erster Maßnahmen gefördert werden. Dafür stehen nach gegenwärtigem Stand rund vier Millionen Euro bereit.

Nähere Informationen zu Ablauf und Bedingungen des Wettbewerbs sind zu finden unter: www.bmu.de/mobilwandel2035

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Pressemitteilung vom 16. Juni 2020