Die Alte Mälzerei Lichtenrade Wie aus einem Industriedenkmal ein lebendiger Dritter Ort wurde

Von Thomas Bestgen

Erschienen in

Wenn ich heute durch die Alte Mälzerei in Berlin-Lichtenrade gehe, erfüllt mich das mit Stolz und Dankbarkeit. Denn was hier in den letzten Jahren entstanden ist, war zu Beginn alles andere als selbstverständlich. Die Geschichte dieses Ortes zeigt, was möglich ist, wenn eine mutige Idee auf viel Ausdauer und echte Zusammenarbeit trifft: ein Dritter Ort, als Herz eines neuen Quartiers und als starkes Beispiel für eine Stadtentwicklung, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.

Beiträge

Der Lottenhof in Potsdam Zweites Leben eines Dritten Orts am Eingang zum Weltkulturerbe

Von Gregor Jekel

Erschienen in

„Dritte Orte“ – diesen Begriff für Bauten für Begegnung und Teilhabe zwischen Wohnen und Arbeit gab es im Zeitraum der Entstehung der Potsdamer Ausflugsgaststätte „Charlotte“ (1969 bis 1971) noch nicht. Sehr gut aber hätte dieser multifunktional konzipierte Bau als Blaupause für die spätere Begriffsbildung dienen können. Nach langen Jahren des Leerstands und Verfalls befindet sich dieser besondere „Dritte Ort der Ostmoderne“ aktuell auf dem Weg in seine zweite Lebensphase.

Beiträge

Umbau statt Aufgabe: historische Gebäudebestände als „Dritte Orte“ Perspektiven aus Helmstedt

Von Louisa Biston

Erschienen in

Leerstände in historischen Innenstädten sind kein Phänomen, das ausschließlich Helmstedt betrifft, treten hier jedoch in besonderer Dichte und Intensität auf. Die Stadt Helmstedt ist von der Nachkriegsgeschichte und der Teilung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze geprägt und befindet sich mit ihren südlichen Ortschaften im Strukturwandel, nachdem 2016 der letzte Tagebau ausgekohlt und das letzte von drei Großkraftwerken außer Betrieb genommen worden ist. Die Helmstedter Innenstadt war zu Zeiten der DDR und des Kohleabbaus im Helmstedter Revier ein beliebter Wohn- und Lebensort. Dies änderte sich nach der Wiedervereinigung und nach dem Ende des Kohleabbaus. Der Verlust von Arbeitsplätzen zog einen zunehmenden Leerstand von Wohn- und Geschäftsgebäuden nach sich. Die Gebäudesubstanz verschlechterte sich immer weiter, und die historische Altstadt wurde als Lebensmittelpunkt der Menschen unattraktiver. Dies geschah in einem sehr kurzen Zeitraum, was den Verlust für die Bewohnenden besonders deutlich spürbar machte und bis heute ihr Bewusstsein prägt.

Beiträge

Zivilgesellschaftliche Kraft für ortsgesellschaftliche Infrastrukturen

Von Joachim Boll, Kerstin Asher

Erschienen in

Als startklar a+b unterstützen wir seit 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen Projekte und Programme, die Stadtentwicklung und Dorferneuerung mit zivilgesellschaftlicher Verantwortungsübernahme verbinden. Dabei verstehen wir Gemeinwohlorientierung als Grundhaltung, die unternehmerisches und wirtschaftliches Handeln einschließt. Wir bemühen uns darum, bürgerschaftliches Engagement in konkreten Projekten in Verantwortung zu bringen, etwa über neue Trägerschafts- und Betriebskonstruktionen, und es zugleich mit kommunalen Zielen und neuen Kooperationsformen zu verbinden. In diesem Beitrag wollen wir anhand zweier aktueller Programmbegleitungen (der REGIONALE 2025 in der Region des Bergischen Landes und eines Programms des NRW-Umweltministeriums) mit jeweils einem Projektbeispiel Einblick in unsere Praxis geben. Zuvor skizzieren wir kurz den gesellschaftlichen Kontext, in dem wir unsere Arbeit verorten.

Beiträge

Neue Begegnungsorte durch Transformation kirchlicher Gebäude

Von Stefan Heinig

Erschienen in

„Kirchen müssen rund 40.000 Immobilien aufgeben.“ Diese Meldung sorgte 2023 für Aufsehen. Wie genau die Zahl von 40.000 aufzugebenden Gebäuden der evangelischen und katholischen Kirchen bis 2060 ermittelt wurde, ist nicht bekannt, aber klar ist: Angesichts des massiven Mitgliederschwundes und des damit verbundenen Rückgangs der finanziellen Ressourcen stehen die Kirchen mitten in einem drastischen Sparprozess, der neben den kirchlichen Strukturen und Arbeitsschwerpunkten auch die Finanzierung einer Vielzahl kirchlicher Gebäude umfasst. Damit stellt sich auch – und wieder neu – die Frage nach der Perspektive kirchlicher Gebäude als Begegnungsorte im Quartier, sowohl in kirchlich-diakonischer Trägerschaft als auch in neuen Akteurskonstellationen.

Beiträge

Vom Kaufhaus zum Bildungshaus: wie Lübeck Innenstadtentwicklung neu denkt

Von Christina Friedrich

Erschienen in

Als 2020 das Karstadt-Sport-Gebäude im Herzen der Lübecker Altstadt schloss, wurde sichtbar, was viele Innenstädte bundesweit erleben: Die gewohnten Funktionen des Zentrums geraten ins Wanken, der Einzelhandel verliert an Bedeutung und Leerstände nehmen zu. Zugleich wächst der Wunsch nach Orten, die Begegnung und Gemeinschaft ermöglichen. Für Lübeck kam eine zusätzliche Herausforderung hinzu: Die vier Altstadtgymnasien benötigen dringend mehr Raum. Die Schließung des Kaufhauses bedeutete daher nicht nur einen Verlust, sondern öffnete eine seltene strategische Chance, ein großes innerstädtisches Bestandsgebäude neu zu denken – und damit auch die Rolle der Innenstadt selbst weiterzuentwickeln. Die Hansestadt entschied sich für einen ungewöhnlichen Weg und kaufte das Gebäude. Statt einen jahrelangen Leerstand in Kauf zu nehmen oder auf eine rein kommerzielle Nachnutzung zu setzen, wurde das Warenhaus bewusst als städtische Ressource verstanden: erst als Reallabor im Rahmen des ÜBERGANGSHAUSES, später als künftiger Standort für ein neues Bildungshaus.

Beiträge

Stadtumbau als interkommunaler Denkansatz Regionaler Stadtumbau in der Prignitz

Von Hathumar Drost, Matthias von Popowski

Erschienen in

Stadtumbau- und wohnungswirtschaftliche Konzepte liegen vor allem in den vom Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand betroffenen Städten der neuen Länder vor. Die Ermittlung und Bewertung der Wechselwirkungen mit dem Umland im Sinne einer (stadt-)regionalen oder interkommunalen Betrachtung werden dabei fast überall nur am Rande behandelt. Gleichzeitig liegt es auf der Hand, dass ein erfolgreicher Stadtumbau nicht ohne Einbeziehung der Entwicklung im unmittelbaren Umland möglich ist. Wie diese Fragestellung in einer von erheblichen Schrumpfungsprozessen betroffenen Region aufgegriffen werden kann, wird nachstehend am Beispiel für das Städtenetz Prignitz im Nordwesten des Landes Brandenburg beschrieben.

Beiträge

Die Rolle der Kommunen im Stadtumbau Verantwortung - Konzepte - Erwartungen

Von Dr. Elisabeth Merk

Erschienen in

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der vhw-Expertengruppe "Stadtumbau Ost - Stadtumbau West im Vergleich" und ihrer Tätigkeit als Leiterin des Stadtplanungsamtes in Halle/Saale kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass die Kommunen als Hauptbetroffene des Stadtumbaus keine Chance haben, die Ursachen des Schrumpfungsprozesses zu beeinflussen. Hier Veränderungen herbeizuführen, ist entweder per se Illusion (Stichwort demographische Entwicklung) oder liegt außerhalb der Planungshoheit der Kommunen. Vielmehr handelt sich um gesamtgesellschaftliche Probleme mit vielschichtigen Wechselwirkungen von Ursache und Wirkung.

Beiträge

Die perforierte Stadt - Chaos oder Methode?

Von Dr. Marta Doehler-Behzadi

Erschienen in

Städte schrumpfen - sagt man. Aber ist das Phänomen damit zutreffend benannt? Städte "schrumpfen" nicht, im Gegenteil: Es wird weiter gebaut und versiegelt. Lediglich die Zahl der Bedarfsträger "schrumpft". Es kommt zu räumlicher Umverteilung, zu innerstädtische Brachen. So entsteht eine "perforierte Stadt". Anders als in den letzten zehn Jahren exzessiv geplant, werden sich die Lücken in der städtischen Struktur wohl nicht wieder füllen. Normative Setzungen im Sinne bisherigen Planungshandelns könnten in der perforierten Stadt zum Wunschdenken geraten. Wird Planung stattdessen zu einer rein deskriptiven Wissenschaft?

Beiträge

Stadtumbau Ost / Stadtumbau West im Vergleich Ergebnisse der Expertenarbeitsgruppe des vhw

Von Prof. Dr. Schmidt-Eichstaedt

Erschienen in

Das vhw hat im August 2002 eine Expertenarbeitsgruppe zur Befassung mit den Problemen des Stadtumbaus Ost im Vergleich mit dem Stadtumbau West einberufen. Der Arbeitgruppe gehörten Praktiker aus der Kommunal- und Staatsverwaltung, Wohnungswirtschaftler, Banker, Wissenschaftler und Verbandsvertreter an. Die Expertengruppe hat ihre Arbeit im Juli 2003 abgeschlossen. Kernstück ihrer Aktivität war die persönliche Bestandsaufnahme in sieben Städten, drei im Osten (Luckenwalde, Halle, Görlitz) und vier im Westen (Neunkirchen, Duisburg, Oer-Erkenschwick, Herten). Die Ergebnisse werden im Folgenden zusammengefasst.

Beiträge

Stadtumbau als Chance

Von Peter Rohland

Erschienen in

München setzt auf differenzierte Eigentumsstrategien

Von Christiane Thalgott, Christian Piesch

Erschienen in

Wohnstandort Berlin: Zur Neuorientierung der Wohnungspolitik

Von Julian Wékel, Kurt Nelius

Erschienen in

Alte und neu Herausforderungen für Stadtregionen

Von Dr. Jürgen Aring

Erschienen in

Eigentumsbildung im Bestand stärken - Förderung neu orientieren?

Von Reinhard Klimmt, Dr. Stefan Articus, Jürgen Steinert, Dr. Friedrich-Adolf Jahn

Erschienen in

Autoren-Statements

Beiträge

Soziale Stadtentwicklung in deutschen Städten

Von Rolf Froessler

Erschienen in

URBAN 21 - Weltkonferenz zur Zukunft der Städte

Erschienen in

Kurzbericht

Beiträge

Anforderungen an die zukünftige Förderung des sozialen Wohnungsbaus

Erschienen in

Parlamentsdiskussion

Beiträge

Bundeshaushalt 2001

Erschienen in

AHG-Novelle entlastet Unternehmen

Erschienen in

Privatisierung von Eisenbahnwohnungen

Erschienen in

Förderung regionaler Entwicklung in Europa

Erschienen in

Die Änderung des Baugesetzbuchs aufgrund der Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie

Von vhw-Arbeitsgruppe

Erschienen in

Komplexe Themen und vielfaltige Akteure benötigen nicht nur eine neue Organisation, sondern auch eine andere Kommunikationsstruktur

Von Holger Tschense

Erschienen in

Die Bürgerstadt AG - ein ziviler Aufbruch in Berlin!

Erschienen in

Die soziale Stadt - Herausforderung für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik

Von Beate Weber

Erschienen in

Soziale Durchmischung am Beispiel Frankfurt a.M. - Problemwahrnehmung und empirische Befunde

Von Peter Barthelheimer

Erschienen in

Perspektiven des Wohneigentums bei der Diskussion über eine Soziale Stadt

Von Prof. Dr. Jens Dangschat

Erschienen in

Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Reform des Wohnungsbaurechts"

Erschienen in

Wohnungsbaureformgesetz und Soziale Stadt

Von Hajo Hoffmann, Peter Götz

Erschienen in

Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

Erschienen in

Mieterprivatisierung im Rahmen einer integrativen Wohnungspolitik für KernstädteBericht aus der Arbeitsgruppe und über ein vhw-Forschungsdesign

Von vhw-Arbeitsgruppe

Erschienen in

Kontrollorgane im Rahmen der Privatisierung nach dem Altschuldenhilfegesetz

Von Alfred Rothert

Erschienen in

Professionelle Anforderungen an und Organisation von Wohnungsunternehmen als Privatisierer aus der Sicht eines städtischen Wohnungsunternehmens

Von Dr. Heinz Wirries

Erschienen in

Professionelle Anforderungen an und Organisation von Wohnungsunternehmen als Privatisierer aus der Sicht eines Landesunternehmens

Von Wolfgang Bischoff

Erschienen in

Mieterprivatisierung - eine Strategien wohnungspolitischen Sanierungskonzept

Von Matthias Fabich, Jan Kuhnert

Erschienen in

Das Modell "Integrierte Sanierung Hannover Vahrenheide-Ost"

Beiträge

Mieterprivatisierung - eine Strategie im wohnungspolitischen Konzept der Stadt Stuttgart

Von FW im Gespräch mit dem Amtsleiter für Wohnungswesen Manfred Gann

Erschienen in

Erschienen in

Mieterprivatisierung

Beiträge

Sozialkataster - Grundlage fur wohnungspolitische Konzepte

Von Klaus Wermker, Sabine Reichertz

Erschienen in

Wohnungsprivatisierung - ein Baustein in einem wohnungspolitischen Konzept

Von Staatssekretär Achim Großmann

Erschienen in

Mehr Handlungsspielräume für die Wohnungswirtschaft

Erschienen in

Stellungnahme des Bundesrates zum AHG

Erschienen in

Zur Situation im Sozialwohnungsbau

Erschienen in

Vor 50 Jahren trat das I. WoBauG in Kraft

Erschienen in

Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

Erschienen in

Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2000"

Erschienen in

Einladung zur Mitwirkung am Wettbewerb

Beiträge

vhw-Projekt

Erschienen in

Wohnungsprivatisierung und Stadtstruktur

Von Prof. Dr. Hartmut Häußermann

Erschienen in

Die Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände aus Berliner Sicht

Von Hugo Holzinger

Erschienen in

Mieterprivatisierung - ein Weg zur Ertragsoptimierung bei der Veräußerung von Wohnungsbeständen

Von Dr. Peter Schaffner, Roswitha Sinz

Erschienen in