Atmosphären als Ressource von Partizipation und Quartiersentwicklung (ARPEQ)


Ausgangslage

Zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation entstehen nicht allein auf der Grundlage von Überzeugungen von Bürgerinnen und Bürgern, einen Beitrag zu gesellschaftlichen Veränderungen leisten zu wollen. Die Dynamik von zivilgesellschaftlichem Engagement und Partizipation wird auch von affektiven und atmosphärischen Einflüssen getragen und mitbestimmt.

Ziel

Im Projekt ARPEQ soll deshalb auch empirisch der Frage nachgegangen werden, ob und wie Atmosphären und Stimmungen als Ressource für die Entwicklung von zivilgesellschaftlichem Engagement und Partizipation im Quartier fungieren können. Um diesen Zusammenhängen auf die Spur kommen zu können, werden mit Hilfe eines komplexen Untersuchungsdesigns in sechs Fallstudien die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten im Quartier, die Atmosphären von Orten und Situationen im Quartier, die potenziell auf zivilgesellschaftliche Aktivitäten einwirken können bzw. diese begleiten oder tragen, sowie die Stimmung im Quartier erhoben.


„Given the utter ubiquity of affect as a vital element of cities, its shading of almost every urban activity with different hues that we all recognize, you would think that the affective register would form a large part of the study of cities – but you would be wrong.” (Nigel Thrift 2004, 57)


Publikation zum Themengebiet

Atmosphären als Ressource von Partizipation und Quartiersentwicklung

Vor-Expertise im Auftrag des vhw –Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

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PROJEKTINFORMATIONEN

Projektleitung

PD Dr. Olaf Schnur

Projektdauer

Oktober 2019 – März 2021

Methode

Fallstudien, Dokumentenanalyse, Literaturaufbereitung, Begehungen und Beobachtung vor Ort, Interviews, Fotografie, Dérive