PPP - Karriere einer Chiffre

Von Peter Rohland

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Regionale Beschäftigungsentwicklung 2003

Von Bernd Hallenberg

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Kommunale Konzepte zum Wohnungsmarkt

Von Dr. Helmut Westphal, Ulrich Kraus, Melanie Kloth

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Mit dem Ende des quantitativen Wohnungsmangels hat sich auch die kommunale Wohnungspolitik verändert. Die neue Rolle im Spannungsfeld von Stadtentwicklung, Stadtumbau und Wohnraumversorgung ist jedoch noch unscharf. So wurde die mit dem Wohnraumförderungsgesetz (WoFG)eingeführte Idee der kommunalen Wohnraumversorgungskonzepte in der Praxis bislang wenig aufgegriffen. Jedoch ist absehbar, dass kommunale Handlungskonzepte zum Wohnen - sicher mit unterschiedlichen Schwerpunkten in West und Ost - immer wichtiger werden. Aufbauend u. a. auf Erfahrungen aus dem Städtenetzwerk IK KomWoB 1 möchte der Beitrag Ursachen für die geringe Verbreitung solcher Konzepte benennen, Anforderungen darstellen und Möglichkeiten zu deren Förderung skizzieren.

Beiträge

Migranten in der schrumpfenden Stadt – Segregation,Wohnsituation, Wohnbedürfnisse

Von Prof. Dr. Viktoria Waltz, Ivonne Fischer, Ülkü Bursa

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"Wohnungen zum Kauf - besonders für Ausländer geeignet" - solche Angebote sind seit einiger Zeit in Annoncen der Wohnungswirtschaft zu lesen. Es ist zu begrüßen, wenn diese ihre Altbestände in den Städten verstärkt den Migranten anbietet. Angesichts der Schrumpfungsgefahr könnte sie damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Innenstädte leisten. Allerdings sollten Wohnung und Wohnumfeld dem speziellen Bedarf angepasst werden. Dafür ist vor allem eine Verbesserung der interkulturellen Kompetenz der Wohnungswirtschaft vonnöten und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Bedarfen der "neuen" Klientel. Eine qualitative Aufwertung von Wohnraum und Wohnumfeld wird unumgänglich sein, vor allem wenn es um Eigentum geht. Dann sind Beteiligung und ein interkulturell geschultes Management gefragt.

Beiträge

Zuwanderer in der Stadt. Ein handlungsorientiertes Forschungsprojekt entwickelt und erprobt Modelle für die sozialräumliche Integration von Zuwanderern in Deutschland

Von Sybille Münch

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Der Prototyp des Städters ist der Fremde. Städte sind seit jeher die Schmelztiegel der Gesellschaft gewesen, die kommunale Ebene ist aber auch der Ort, an dem Probleme bei misslingender Integration von Zuwanderern kulminieren. Was Kommunen und Wohnungsunternehmen leisten können, um zur sozialen und räumlichen Integration von Migranten beizutragen, untersucht das Projekt "Zuwanderer in der Stadt", das die Darmstädter Schader-Stiftung, der Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen (GdW),der Deutsche Städtetag (DST),das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) seit Januar 2004 in einem Verbund durchführen.

Beiträge

Inseln des Aufstiegs in schrumpfenden ostdeutschen Stadtlandschaften

Von Dr. Karin Wiest

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Wenn über Stadtentwicklung und Stadtumbau in ostdeutschen Kommunen diskutiert wird, dominieren entsprechend der Problematik der demographischen Entwicklungen die Themen Leerstand, Einwohnerverlust und Niedergang. Darüber wird oft vergessen, dass sich innerhalb der einzelnen Kommune äußerst vielschichtige Entwicklungen vollziehen und die soziokulturelle Ausdifferenzierung zwischen einzelnen städtischen Teilräumen stark zunimmt. Das Voranschreiten sozialräumlicher Differenzierung steht in direktem Zusammenhang mit den Ende der 1990er Jahre zunehmenden Angebotsüberhängen auf den ostdeutschen Wohnungsmärkten. Unter diesen Bedingungen haben sich die sozialen Unterschiede zwischen Entleerungs- und Zuwanderungsgebieten sichtbar verstärkt. Zahlreiche Quartiere verlieren Einwohner, Infrastruktur und Ansehen. Einige hingegen können Einwohner gewinnen. Neue Betriebe und Versorgungseinrichtungen siedeln sich an und die Anziehungskraft der Gebiete wächst. Ziel des Beitrags ist es, einerseits die allgemeinen Konzentrations- und Dekonzentrationstendenzen innerhalb der ostdeutschen Städte zu skizzieren. Andererseits auf Karrieren jener citynaher Altbaugebiete einzugehen, die vor dem Hintergrund gesamtstädtischer Schrumpfung bzw. Stagnation durch eine positive Einwohnerentwicklung und einen überdurchschnittlichen Zuzug jüngerer, gut qualifizierter oder besser verdienender Bevölkerungsgruppen gekennzeichnet sind, - Prozesse, die in der Stadtforschung im Allgemeinen als Gentrifizierung bezeichnet werden.

Beiträge

Soziale Segregation in schrumpfenden Städten – Entwicklung und soziale Folgen

Von Dr. Andreas Farwick

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Seit den 1970er Jahren sind die Städte in Westdeutschland einem tief greifenden ökonomischen Strukturwandel unterworfen, mit dem ein drastischer Abbau von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe verbunden ist. Als Folge dieses Wandels hat sich insbesondere in den altindustriellen Städten eine ausgeprägte strukturelle Arbeitslosigkeit und damit verbunden, eine fortschreitende Einkommensarmut herausgebildet. Neben dem ökonomischen Wandel findet in fast allen Städten aufgrund sinkender Geburtenzahlen und zunehmender Wanderungsverluste ein starker Bevölkerungsrückgang statt. Hierdurch werden Prozesse der räumlichen Polarisierung zwischen Arm und Reich zusätzlich verstärkt. Der Beitrag beschreibt den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsrückgang und sozialer Segregation, fragt nach deren sozialen Folgen und umreißt die Reichweite der Interventionen im Rahmen von Stadtteilentwicklungsprogrammen.

Beiträge

Städte und Stadtteile in Nordrhein-Westfalen – Der Versuch einer sozialräumlichen Typisierung

Von Dr. Volker Kersting

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Der Beitrag zeigt am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen, dass mit nur wenigen Indikatoren der amtlichen und der Kommunalstatistik stadtübergreifende und zugleich aufschlussreiche Analysen möglich sind. Ein wesentlicher Vorteil dieses Vorgehens: Städte und Stadtteile lassen sich mit dem angewendeten Verfahren sozialräumlich typisieren und regionsübergreifend betrachten. So werden verschiedenartige, aber auch gemeinsame sozialräumliche Strukturen und Problemlagen innerhalb der Städte und zwischen den Kommunen deutlich und folglich besser bearbeitbar.

Beiträge

Sozialräumliche Konsequenzen der Schrumpfung aus Sicht der Kommunen

Von Dr. Albrecht Göschel

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Das im Grunde gar nicht mehr so neue Thema der Stadtschrumpfung beginnt gegenwärtig die Stadtentwicklungsdebatte zu beherrschen, sei es im Sinne eines verdrängenden Gegenhaltens, wenn z. B. die "wachsende Stadt" als neue Vision und neues Leitbild beschworen wird, oder im Sinne einer vorsichtigen Annäherung wie bei den beiden Bundesprogrammen "Stadtumbau Ost" und "Stadtumbau West". Da in den stark schrumpfenden Städten und Regionen kaum ein Politikfeld nicht in Mitleidenschaft gezogen werden wird, ist dieses große Interesse, das Schrumpfung erweckt, besonders auf kommunaler Ebene angemessen, wenn es auch recht spät in Gang kommt. Schließlich ist seit Mitte der 1980er Jahre klar erkennbar, dass Stadtschrumpfung in absehbarer Zeit ein neuer Typ von Stadtentwicklung werden wird.

Beiträge

Wenn der Raum weit wird ...

Von Prof. Dr. Jens S. Dangschat

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Durch das Schrumpfen von Städten und Regionen entstehen frei werdende Räume, die Brachen und "Löcher" in den territorial gebundenen Netzwerken hinterlassen. Der funktionale Zusammenhalt von Stadtregionen droht so porös zu werden und zu zerreißen. Leerräume können jedoch durch neue Formen der "Raumergreifung" innovative gesellschaftliche Prozesse zulassen und im Sinne eines identifikationsfördernden "place-makings" durch das Einbeziehen der Stadtbewohner neue Potenziale der Stadtentwicklung darstellen. Dazu muss sich die Verwaltungs- und Planungspraxis von ihrem euklidischen Raumverständnis lösen und den Raum als ein von gesellschaftlichen Relationen abhängiges subjektives Konstrukt von Individuen wahrnehmen. Vor diesem Hintergrund ist eine Stadt- und Regionalplanung durchzuführen, die - über die soziostrukturellen Merkmale der Bewohner hinausgehend - neue Erkenntnisse der qualitativen Forschung über deren Ziel- und Wertvorstellungen berücksichtigt.

Beiträge

Wohnungsinvestments zwischen Kommunalpolitik und Bürgerwünschen. Ein Anwendungsbeispiel aus Leipzig

Von Bernd Hallenberg

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Die Nutzung feinkörniger Mikrodaten, durch die bis auf die Ebene einzelner Wohngebäude und Straßenzüge Informationen zur Milieuzugehörigkeit oder zur Kaufkraft der Haushalte bereitgestellt werden, eröffnet völlig neue Perspektiven für anwendungsorientierte Analysen der Wohnungsnachfrage. Durch ihre Verknüpfung mit kleinräumlichen Kommunaldaten sowie unternehmerischen Bestandsdaten können das Wohnungsmarktgeschehen zusammenhängend abgebildet und markt- bzw. bedarfsgerechte Handlungsoptionen für die beteiligten Akteure abgeleitet werden. Dieser substantielle Informationsmehrwert für Stadtentwicklung, Wohnungswirtschaft und die Wohnkonsumenten wurde auf dem Leipziger Verbandstag vorgestellt. Nachfolgend werden die wichtigsten Ergebnisse eines Anwendungsbeispiels wiedergegeben. 

Beiträge

Wohnungsinvestments zwischen Kommunalpolitik und Bürgerwünschen

Von Dr. Volker Riebel

Erschienen in

Welche Schwerpunkte setzen Investoren bei Wohnungsinvestments in Zeiten schrumpfender Märkte? Wie berücksichtigen Wohnungsunternehmen die zunehmend relevanter werdenden Wohnwünsche der Bürger und wie sieht ihr Beitrag für eine aktive Stadtentwicklungspolitik in Kooperation mit den Kommunen aus? Am Beispiel von Privatisierungs- und Neubauprojekten der Deutsche Annington Immobilien GmbH geht der Beitrag diesen Fragen nach. Dieser Beitrag basiert auf dem gleichnamigen Vortrag von Herrn Dr. Riebel anlässlich des vhw-Verbandstags am 23. September 2004 in Leipzig.

Beiträge

Der Stadtumbauprozess – Möglichkeiten und Grenzen für eine Stadtentwicklung "von unten"

Von Prof. Dr. Hartmut Häußermann

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Die deutsche Bevölkerung wird "weniger", "älter" und "bunter". Ausgehend von aktuellen Prognosen erörtert der Beitrag die für die Stadtentwicklung folgenreichen Facetten der Bevölkerungsentwicklung. Dem daraus abgeleiteten Negativszenario für die Stadtentwicklung stellt er Potentiale und Chancen eines geordneten Stadtumbauprozesses durch eine Stadtentwicklungsplanung "von unten" gegenüber, welche die Bürger einbezieht und ihren Wohnwünschen und -bedürfnissen Rechnung trägt. Der Beitrag basiert auf dem gleichnamigen Vortrag von Herrn Prof. Dr. Häußermann anlässlich des vhw-Verbandstags am 23.09.2004 in Leipzig.

Beiträge

Mieterprivatisierung - eine Strategie im wohnungspolitischen Konzept der Stadt Stuttgart

Von FW im Gespräch mit dem Amtsleiter für Wohnungswesen Manfred Gann

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Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

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Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2000"

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Einladung zur Mitwirkung am Wettbewerb

Beiträge

Wohnungsprivatisierung und Stadtstruktur

Von Prof. Dr. Hartmut Häußermann

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Die Stadtentwicklung vom Konzept "step by step" zur ganzheitlichen Sicht führen

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Ideenwettbewerb "Stadt 2030"

Beiträge

Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

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Eine brauchbare Stadt - Beobachtungen, Erfahrungen, Etappen

Von Prof. Rob Krier, Christoph Kohl

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Urbanes Wohnen - Wohnen im Eigentum

Von Prof. Dr. Johann Jessen, Christine Simon

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Stadtstrukturelle Gegensätze und städtebauliche Annäherung

Beiträge

Bund-Länder-Programm: Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt

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Starterkonferenz 1. und 2. März 2000

Beiträge

Kommunale Wohnungsmarkt-Beobachtung und Stadt-Umland-Entwicklung

Von Dr. Thorsten Heitkamp, Karl Hofmann

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Stadt-Umland-Wanderung. Probleme und Strategien: Ein Werkstattbericht

Von Ralf Kampmann

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Stadt-Umland-Wanderung und das Wohneigentum: Die Sicht der Stadt Dortmund

Von Hans-Peter Neuhaus

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Migration und Stadtstruktur - Eine Herausforderung für die europäische Stadt

Von vhw-Verbandstag 2000

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Bericht vom vhw-Verbandstag 2000

Beiträge

Entwicklungspartnerschaft Hochlarmark 2000+

Von Klaus Herrmann

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Ein Stadtteilprojekt im Spannungsfeld von Segregation und Migration

Beiträge

Segregation und Steuerungsmöglichkeiten durch stadtentwicklungspolitische Maßnahmen

Von Till Krüger

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Migration und Stadtentwicklung

Von Prof. Dr. Walter Siebel

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Gesellschaftliche Trends und Entwicklung von Stadtstrukturen - wie begegnet uns die Stadt im Jahr 2030?

Von Prof. Dr. Bernd Streich

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Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

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Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2000"

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Zwischenbericht

Beiträge

Die Rolle der Baugenossenschaften für die Wohnversorgung und in der Stadtentwicklung

Von Bettina Harms

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Alte und neue Erbbaurechte im Spannungsfeld zwischen Haushaltskonsolidierung, Wohneigentumspolitik und Stadtentwicklung

Von Kay de Casson

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Wohnungen, um wieder zu sich selbst zu finden

Von Dr. Hans Stimmann

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Ein Gespräch mit Dr. Hans Stimmann über die Förderungen kleinteiliger Eigentumsformen in der Innenstadt

Beiträge

Welches Eigentum braucht die Stadt?

Von Prof. Dr. iur. Benjamin Davy

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Wohnungswirtschaftliche Charta zur nachhaltigen Stadtentwicklung

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Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

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Die Bürgerstadt AG - eine Immobilienaktiengesellschaft mischt sich ein

Von Winfried Hammann

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Das ressortübergreifende Handlungsprogramm von NRW "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" und das Bund-Länder-Programm "Die soziale Stadt"

Von Karl Jasper

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Verwaltungsreform und integrierte Stadtentwicklung - zwei gegenläufige Strategien?

Von Prof. Dr. Wolfgang Hinte

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Soziale Stadtentwicklung in deutschen Städten

Von Rolf Froessler

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Die Bürgerstadt AG - ein ziviler Aufbruch in Berlin!

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Die soziale Stadt - Herausforderung für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik

Von Beate Weber

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Perspektiven des Wohneigentums bei der Diskussion über eine Soziale Stadt

Von Prof. Dr. Jens Dangschat

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Wohnungsbaureformgesetz und Soziale Stadt

Von Hajo Hoffmann, Peter Götz

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Aktuelles aus Stadtentwicklung, Bau- und Immobilienwirtschaft

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Stadt-Umland-Wanderung

Von Achim Teichmann

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Wohnen in Taucha 

Beiträge

Stadt-Umland-Wanderung - ein beherrschendes Thema der Leipziger Stadtentwicklung

Von Dr. Engelbert Lütke Daldrup

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